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-OUK: Wie hatte es angefangen?
-Rainer: Also, ich bin über Hip Hop ca. '89 in dieses ganze 'Ding' eingestiegen, mit Gruppen wie De La Soul, Jungle Brothers und A Tribe Called Quest ... und dann war ich in England auf der Suche nach Schallplatten. Ich war auf dem Flohmarkt und zwar auf dem Greenwich Market und da gab es einen Stand mit 'rare groove', alten Jazzplatten, Soulplatten und sie hatten da auch einen kleinen Plattenspieler und ließen Blackbirds laufen ... und da habe ich ein Sample der Jungle Brothers drauf entdeckt und war irgendwie völlig fasziniert ... hoppla, was liegt da vor, die haben das ja geklaut!?! Danach habe ich angefangen, alles an schwarzer Musik aus den 70er Jahren, die mit den großen Afro-Frisuren, für mich auszugraben ...
-OUK: Wie ging es dann weiter?
-Rainer: Ich habe dann in Stuttgart angefangen aufzulegen. Das war 1990-91 ...
-OUK: Du warst gerade 19 ...
-Rainer: Ja, das kommt hin ... fast ... 18.
-OUK: Du hast im legendären 'On You' in Stuttgart angefangen, das heißt, du kennst die ganzen Stuttgarter Djs wie Michi Beck ...
-Rainer: Ja, ich habe dort Hausmarke kennengelernt ... aber ein Mann war für mich besonders maßgebend und hat sich schwer an der Formung meines Geschmackes beteiligt. Das war Ian Keppenmann. Er hat damals dieses 'Acid Jazz'-Ding irgendwie getrieben, hat sich dann aber dem Studium voll gewidmet. Dann waren da noch Ali, Thomas ... Thomas Binder,
aber Hausmarke war der erste, der mir gezeigt hatte so Sachen wie Jungle Brothers und People Choice Original zusammen zu mischen, zu verknüpfen. Damals hatte mich das schwer fasziniert ... und er war der erste, den ich gehört hatte, der so alt mit neu harmonisch verband, und damals, 1990 'Disco' schon spielte ...
-OUK: Wie sind Heute deine Beziehung zu F4?
-Rainer: Schon lange nichts mehr gehört eigentlich, aber im Grunde völlig okay. Hausmarke melde dich!!
-OUK: Viele wissen es vielleicht nicht, aber du bist derjenige, der das Sample von 'Die Da' heraugefischt hat, oder?
-Rainer: Ja, ich hatte die F4 auf das Asha Puthli Stück aufmerksam gemacht ...
-OUK: Wie lang warst du in Stuttgart tätig?
-Rainer: Ich denke es müßte ein Jahr gewesen sein, bis das 'On You' zu Ende ging. Das war denke ich '92. Damals war ich noch Zivildienstler im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart und meine damalige Freundin war nach Freiburg gezogen. Ich bin dann direkt nach dem Zivildienst zu ihr nachgezogen um dort Studieren anzufangen. Dann habe ich den Bernd Kunz kennengelernt und wir haben uns dann zusammengeschlossen, um Musik zu machen. Das ganze resultierte dann in einem Projekt: A Forest Mighty Black. Damals habe ich auch den Michael Reinboth kennengelernt: Beim Auflegen hatte ich mein Demoband gespielt, das war 'Fresh in my Mind mit einem Brasil-Sample, ein sogenanntes Acid-Jazz-Brasil-Groove-Beat-Stück und das hatte dem Michael ganz gut gefallen. Das wurde 1994 die erste Maxi auf Compost.
-OUK: Hast du in Freiburg weiter die Möglichkeit gehabt aufzulegen, wie damals in Stuttgart?
-Rainer: Es war eher sporadisch ... und schwierig ohne Name in der Stadt etwas zu bekommen. Irgendwann bekam ich einen relativ toten Mittwoch mit vielleicht 30 oder 40 Leute. Aber dann, später, habe ich in Frei-burg im 'Drifters' Club aufgelegt, mit diversen Hochphasen. Das war ganz nett ...
-OUK: Erzähl was über deine jetztige Veranstaltung 'Root Down' in Freiburg.
-Rainer: Die läuft seit 2 1/2 Jahren und es war so ein stetiges bergauf, sowohl von Gäste-zahlen als auch für mich: es macht mir immer mehr Spaß. In Freiburg haben in letzter Zeit relativ viele Techno Clubs geschlossen und zum Teil habe ich auch die Clientel von denen abgekriegt, die aber sehr offen und angenehm ist. 'Root Down' mach ich eben mit Gast-DJs aus allen Ecken, sagen wir, von der jazzigen Club-Musik, also von Nuphonic House DJs wie Simon Lee, bis Drum'n'Bass-DJs wie DJ Die oder mit den alt bewährten Eklektikern, die Free-style-DJs wie Gilles Peterson, Patrick Forge, die alles, finde ich, sinnvoll verknüpfen. Es ist also Abwechslung geboten.
-OUK: Hast du irgendein Vorbild?
-Rainer: So Leute, die mich auf jeden Fall beeinflußt haben, waren eben Patrick Forge und Gilles Peterson, sowohl von der Varietät als auch wie sie die Sachen verknüpfen ... das fand ich immer gut. Auch gut ist, wenn jetzt ein purer Drum'n'Bass Abend wirklich spitztenmäßig präsentiert wird, so á la Fabio, das kann mir auch sehr viel Spass machen. Patrick Forge sagte einmal genau das richtige über Fabio: Er legt Drum'n'Bass auf wie Funk'n'Soul. Aber manchmal reichen mir nur 2 Stunden Darkstep oder so ... es gibt doch soviel schöne Musik :-)
-OUK: Du kannst dich auch nicht entscheiden ...
-Rainer: Also manchmal, wenn ein Abend nicht so gut läuft, dann denke ich oder zweifle ich an der Stilvielfalt, es ist doch ein Scheiß so viel verknüpfen zu wollen. Aber manchmal haut es sehr gut hin und bin ich zufrieden. Ich würde mich einfach als Acid-Jazz Kind bezeichnen, gut der Begriff ist inzwischen fast ein Schimpfwort geworden, aber in diesem Acid-Jazz Ding war auch einiges an Musikstilen involviert: Jazz, Soul, Funk, Latin und Hip Hop. Seit ich auflege, war die Fusion immer da. In letzter Zeit noch mehr und mehr, weil sehr viel interessante Musik dazu gekommen ist.
-OUK: Was meinst du zu dem Statement, Acid Jazz-DJs können nicht mixen?
-Rainer: :-)) Ja, ist bestimmt was dran ... Also ich bin am Probieren. Manchmal haut's hin, manchmal haut es nicht hin! Im Grunde geht es um die Musik, wenn man beides beherrscht: gute Nummern spielen und mixen kann, dann ist es eine ganz runde Sache. Sowohl die Abwechslung als auch der Aha-Effekt sind da. Es gibt so ein paar DJs, die das ganz gut können: Jazzanova, Patrick Forge. Gilles Peterson ist absolut kein Beat-Mixer, aber er schafft es irgendwie die Musikstile zu mixen, und das macht es spannend ...
-OUK: Du hast dich technisch auch sehr verbessert ... Arbeitest du sehr viel zu Hause?
-Rainer: Ich habe nur einen Plattenspieler. Ich hole lediglich meine Praxis durch das Auflegen selber ... aber ich hätte gerne 2 Plattenspieler :-) In England habe ich einmal einen Flyer gesehen, da stand drauf: "Good Tunes, Shit Mixing!"
-OUK: ha ha ha ..... das gefällt mir!!
-OUK: Wir haben noch nicht über deine Produktionen und Projekte geredet. Du bist mir ein Begriff seit der ersten Compost Maxi "Fresh in my Mind", seit der "Glücklich" Compilation ...
-Rainer: ... damals '94, '95 war es ein riesen Hype in London, zumindest bei den Jazz-DJs, irgendwelche obskure, brasilianische Fusion Sachen auszugraben. Später kam die zweite "Glücklich" Compilation raus. Das war auch die Zeit von Trip Hop und ich hatte ein paar alte obskure Jazz-Rock Platten, die völlig Trip Hop kompatibel waren. Michael beschloß damals, das als `Nitrogen-Trip-Hop-Sources´ from the past rauzubringen, das war als großes Album geplant. Außerdem mit Protagonisten wie Can und so ... aber da hatte man die Rechte nicht gekriegt und deswegen ist es nur als Maxi rausgekommen.
-OUK: Du verbringst ziemlich viel Zeit in Second Hand-Plattenläden ...
-Rainer: Ja! Aber früher mehr als jetzt. Vor 1 oder 2 Jahren war es eine richtige Beschäftigung, eine Vollzeitbeschäftigung, ich habe mir irgendwie alles angehört ...
-OUK: Was machst Du lieber, Plattenläden plündern, Auflegen oder im Studio sitzen?
-Rainer: Auflegen! Früher war es vielleicht der Plattenladen aber inzwischen ist das Auflegen meine Lieblingbeschäftigung!!
-OUK: Das merkt man! Du bist einer von denen, die man nur mit Prügel vom Pult wegjagen kann! Du bist sogar so konzentriert in deine Arbeit, daß du nicht einmal merkst, wenn im Laden eine Schlägerei ist!!
-Rainer: hi hi hi ... Stimmt das hat mir irgendjemand erzählt ... hinterher.
-OUK: Du bist schwer beschäftigt und unterwegs. Du kommst gerade von einer kleinen Tournée zwischen Belgien, Dresden und Tübingen zurück. Du bist oft in England, im März warst du in Japan. Gibt es ein Land oder eine Stadt, wo du besonders gerne bist?
-Rainer: Japan hat mich schon schwer beeindruckt. Es ist alles anders, alles ist perfekt durchorganisiert, brutal gastfreundliche Leute und brutal informierte Leute, die deinen Lebenslauf besser kennen als du selbst. Das liegt an der Werbung, wie sie gestaltet wird, an den Flyers, die so aussehen, daß deine Discographie mit drauf steht und dein Lebenslauf ... der Informationsfluß in Japan stimmt unglaublich. Es gibt auch endlos viele kleine Magazine, die sich mit allen Spielarten von Musik beschäftigen ... die Leute sind also brutal informiert. Es war insgesamt eine ganz andere Erfahrung, du kommst in den Club rein, fängst an aufzulegen und sie stehen alle in Reihe und schauen auf dich und dann kommt es ... das japanische Klischée ... Blitzlicht-Gewitter ... wird bestätigt :-). Irgendwann nach einer halbe Stunde werden sie locker und bewegen sich ...
-OUK: Ich habe gehört, daß alle beim Tanzen in Richtung DJ gedreht sind, stimmt das?
-Rainer: Genau! Das stimmt ...
-OUK: Erzähl mir etwas über dein neues Project "Rainer Trüby Trio".
-Rainer: Bis Anfang letzten Jahres war ich bei AFMB mehr oder weniger involviert, aber wir haben uns dann getrennt. Roland Appel und Christian Prommer von Fauna Flash haben mir den Vorschlag gemacht, das Trio zu machen, also das Rainer Trüby Trio. Da könnte ich nicht nein sagen. Es hatte für mich sozusagen AFMB abgelöst. Dann haben wir angefangen mit einem Remix für Tab Two, grausames Projekt ...
-OUK: Das Original ist kaum noch zu erkennen.
-Rainer: Wir haben nur eine kleine Trompetenpassage übernommen und unser Ding gemacht. Wenn du genau hinhörst, ist so eine gefilterte Trompete im Hintergrund zu hören, die ein Teil der Originalmelodie war, der Rest ist alles von uns. Dann für F-Communi-cation ein Remix für Fréde-ric Galliano, ein englischer Jazz- und House-DJ, der bei mir angerufen hat und ge-fragt hat, ob wir Lust hätten seine Nummer zu remixen. Sie hat ganz gut funktioniert ... "Donaueschingen" ist unsere erste Maxi auf Com-post. Sie kommt Anfang Juni raus, mit einem Remix von Peter Kruder. Ja genau! Der von Kruder und Dorfmeis-ter und dann noch eine neue Nummer von uns, so eine jazzy House-Nummer mit viel Percussion und Fender...
-OUK: Du meinst "Galicia"?
-Rainer: Ja, genau ... Fender ... das ist ein bißchen meine Schwäche. Ich bin ein Sucker for Fender :-)
-OUK: Donaueschingen, magst du diese Stadt besonders gerne?
-Rainer: Wir haben uns mit einem ziemlich schrägen Sample bedient. Das ist von Trompeter Don Cherry, Papa von Neneh. Er war auf dem Donaueschingen Festival '68 gebucht worden zusammen mit deutschen Freejazzern.
Galicia ist eine wunderschöne Gegend im Nordwesten Spaniens, nördlich von Portugal, es ist eine Ode an Galicien ... und meine Freundin kommt von dort :-)
-OUK: Galicia und Donaueschingen sind die einzigen selbstproduzierten Stücke?
-Rainer: Alle anderen waren Remixe, so wie der für Bobby Matos auf Ubiquity. Er ist eine alte Latin-Jazz Legende. Das ist ein bißchen discoid aufgehoused, aber das ist immer noch im Down-Tempo Bereich. Wir haben noch ein Remix für ein japanisches Brasil-Rock Projekt im Auftrag ... Katsumiaaa ... aeh ... ich habe den Namen vergessen ... Iatsafama ... glaube ich ... und dann wollen wir noch ein Album rausbringen, am Ende des Jahres.
-OUK: Wie wird das?
-Rainer: Es wird so brückenschlagend, zwischen jazzy Down-Beats und House. Es soll nicht nur gerade Beats geben, nicht nur HipHop-Beats, House-Beats, sondern wir wollen so ein bißchen herum experimentieren, mit jazzigeren Rythmen. D.h. vielleicht so 3/4, ungerade Beats.
-OUK: Drum 'n' Bass bleibt eine Sache von Fauna Flash?
-Rainer: Ja, das bleibt bei Fauna Flash. Aber es wird vielleicht bei Trüby Trio ein etwas verspieltes D´n'B Stück geben ... also das will ich nicht ausschliessen ...
-OUK: Ich werde oft gefragt, wie die Musikrichtung die ich auflege, heißt. Ich habe oft Probleme ein adäquates Wort zu finden ... und damit habe ich auch Schwirigkeiten diese musikalische Szene zu benennen ...
-Rainer: Mojo Club hat sich das Wort Dancefloor Jazz patentieren lassen, aber es klingt auch ein bißchen träge, finde ich ... was eigentlich super ist, schlicht und einfach "Disco Jazz" ...
-OUK: Ja ... es ist nett ... doch ... jaaah
-Rainer: Plump, banal aber irgendwie völlig okay!
-OUK: Gut. In dieser Disco Jazz-Szene ist ...
-Rainer: Hey hey, ein neues Wort!!
-OUK: Ja, klar! Jetzt, hier in Tübingen, 12. Mai ...
-Rainer: Ein neues Wort ist kreiert worden, es wird noch große Wellen schlagen! Eine neue Schublade ist offen!! :-)
-OUK: Was ich sagen wollte ist, daß das Problem mit den Dub Plates nicht so die Disco Jazz Szene betrifft, sondern eher die D'n'B-DJs. Deine Meinung dazu?
-Rainer: Ich finde es legitim. Ich meine, das ganze ist durch das D'n'B- Ding enstanden, aber wir benutzten es lediglich als Medium, um unsere eigene Nummern auszuprobieren, statt mit dem DAT anzukommen und das einzustöpseln. Es kostet ein bißchen Geld, es ist so ein bißchen ein Trainspotter-Ding, aber man kann sehen wie die Stücke funktionieren, was am Mix noch zu verbessern ist ... eigentlich völlig okay ... es geht um die Musik. Man sollte sich nicht zum Ziel setzen, nur Dub Plates aufzulegen ...
-OUK: Vielleicht, ein Symbol für die D'n'B Szene: Schnelllebigkeit...
-Rainer: Es wird einfach alles zu ernst genommen und es geht ein bißchen der Spaß verloren ...
-OUK: Haben Disco Jazz-DJs eine Schwäche für Kitsch?
-Rainer: mmmmh ... ja ... jaaa ... mmmh
-OUK: Ja?
-Rainer: Also viele von ...
(he he he) ... uns mögen Easy Listening, Strings usw ... mir gefällt es ganz gut! Für viele ist es einfach Weichspüler-Musik, aber ich stehe völlig dazu. Außerdem denke ich, daß es ein deutsches Problem ist, weil in Deutschland alles straight und hart sein muß. Aber ich sehe mich als Missionar und ich versuche den Leuten den Kitsch nahezubringen :-))
-OUK: Apropos Kitsch, wie stehst du zu dieser Schlager- Eu(ro)phorie?
-Rainer: Aeh!!!?!!
-OUK: Okay! klare Antwort!! Es geht über deinen Kitsch!
-Rainer: Ja! Absolut! Soweit geht mein Kitsch wirklich nicht! Zurück zum deutschen Problem ... in England war der Soul immer präsent, hier war es immer eine Minderheit. New Wave, Techno regiert hier. Ich bin ein Soul Boy! :-)
-OUK: Soul & Disco sind hier richtige 'Underground'-Musik ...
-Rainer: Ich glaube nicht, daß der Deutsche das nicht versteht, der kennt das nicht und daher braucht er ein bißchen mehr Zeit um warm zu werden ... aber sobald die Musik 'kitschiger' wird, ist in Deutschland der weibliche Anteil auf der Tanzfläche wesentlich höher ...
-OUK: Jetzt verstehe ich einiges ... :-)
-Rainer: Also sagen wir einfach, daß ich gerne Mädchen-Musik auflege! Brasil zum Beispiel, außer irgendwelche Weicheiern tanzen nur Mädchen drauf ...
-OUK: ... oder Sozialpädogogen und Lichtwutzen!! ][ edl
Playlist
1. Jazzanova -Caravelle (Compost)
2. Don Ellis -Theme from the French Connection (CBS)
3. Rainer Trüby Trio -Galicia (Compost)
4. Fauna Flash -Velvet Strings (Compost)
5. Terry Callier -Love Theme from Spartacus (Roy Davis Jr. Rmx) (Talkin´ Loud)
6. Waiwan -Goddess (Autonomy)
7. Hudson People -Trip to your mind (Ensign)
8. Rainer Trüby Trio -Donaueschingen
(Peter Kruder's Donaudampfschiffahrt's Mix)
9. Mark Carey -Indigenous Music (Ibadan)
10. Patti Labelle -Teach me tonight (Epic)
11. Ray Mang -Holy Ghost (Re-Edit)
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All Time Faves
· Galaxy 2 Galaxy -Hi Tech Jazz
· Horace Silver -Sayonara Blues
(Blue Note)
· James Mason -Free (Chiaroscuro)
· Francine Mc Ghee -Delirium (RCA)
· Jayme E Nair -Sob O Mar (CID)
· DJ Krust -Daylight (Full Cycle)
· Fania All-Stars -Coro Miyare (Colubia)
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