OUK Das Fünf10te malerisch & bildend Bla & Blub


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Die Popkomm, geschätzte 2,5 Millionen Besucher, die die Stadt in ein Tollhaus verwandelten, alles eitel Sonnenschein? Definitiv nein, wenn die im Vorfeld als heißester Tip gehandelte Hardwax vs. Formic-Party von gerademal einer Hundertschaft Unent-wegter besucht wurde, während man auf dem Ring-fest unweigerlich steckenblieb, wenn man in die Nä-he einer der Bühnen kam. Es ist einfach enttäuschend, daß es nicht möglich zu sein scheint, trotz eines traumhaften Line-Ups und einer in diesem nichts nachstehender Location, die vielleicht einzig verbliebene Art fortschrittlicher Musik an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Ein Jammer, daß so vielen vorenthalten blieb, welch musikalisches Feuerwerk qualitativ hochwertigster Art die Protagonisten an diesem Abend auf die Anwesenden abfeuerten. Ähnlich gute, aber erwartungsgemäß traditionellere Klänge boten uns u. a. Bachor, Mills & Wills im allerdings proppevollen Kittklub, der kleine aber feine Unter-schied, warum nicht immer so, verehrte Besucher, oder war irgendwer nicht zufrieden? Schön auch das Elektrobunker-Open Air, etwas zu wir-sind-wichtig-mäßig, aber soundmäßig überraschend gut. Wirklich klasse aber auch nicht dem Anlaß entsprechend frequentiert, die disko B-Party im Rhenania. Ein würdiger Schlußpunkt, mit ausgezeichnet ausgewählten Plattenverwaltern und Musikern war das Marlboro-Hip Hop-BBQ, persönlich jedoch zutiefst entsetzlich, weil mir vom Auftritt der unvergleichlichen Executioners aufgrund falscher Zeitangaben nur noch die leuchtenden Augen manch demoralisierten Eigentlich-DJs gewahr wurden, wobei technisch auch zuvor schon einiges geboten wurde. Auch außerhalb dieses Wochenendes ist Köln ein angenehmer Ausgehort, so bei der Drum-Rhythm-Night im überfüllten Stadtgarten/Studio 672 mit glänzendem Dark-Jungle und bestem Tech-House oder bei Tänzer, eine der wenigen Partys ever, auf denen Robert Hood-Vinyl gleich 5 Mal zu hören war. Was will man mehr? ][ motik

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Bisher einmalig, aber vielleicht nicht letztmalig: 4Hero live in Concert! So geschehen am 14.8.98 im Alten Wartesaal im Rahmen der Popkomm in Kölle. Das Ganze muß man sich folgendermaßen vorstellen: 1 Drummer, 1 Percussionist, 1 Gitarrist (Leon Mar), 1 Kontrabassist, 1 Klarinettist, 8 Streicher, 3 Sängerinnen und Marc und Dego an den Keyboards boten vor schätzungsweise 2000 Leuten eine gelungene einstündige Live-Umsetzung von... Drum‚n‚Bass!? Ich glaube manchmal, daß 4 Hero das einzig richtige machen, nämlich alles außer acht lassend aus nie zu Ende gehenden Quellen Kraft schöpfen, diese zusammen mit jungen Energien bündeln, um dann letztendlich Drum´n´Bass, mit dessen Weiterentwicklung im Hinterkopf, auf eine interessante Art und Weise zu interpretieren. Da wird an der einen Ecke mal eben ganz charmant in ein wenig Eklektizismus eingetaucht, an der anderen ein gewaltiges Jazz-Repertoire aufgegabelt und dann noch auf Krusts Heimatplaneten die neuesten Sounds erforscht. Lampenfieber der Akteure, die funkelnden Augen der jungen schwarzen Schönheit, die “Starchasers" ihre Vocals leiht, und Künstler, die letztendlich alles gaben und viel Spaß dabei hatten, erzeugten ungewollt eine unvergleichliche Frische auf der Bühne. “Page One” wäre damit vollendet und könnte an jenem Abend bestimmt auch als Jazz-Konzert durchgehen. Und wo blieb “Page Two”? Hielten sich Marc & Dego dezent an der Seite hinter ihren Keyboards versteckt, hätten sie hierbei sicherlich im Vordergrund auf der Bühne stehen müssen, aber... allein. Wie schon so oft verzichtete man hier also auf ein reines Knöpfchen drehen. Kein Problem - der Abend hielt trotzdem, was er versprochen hatte. ][ lightwood

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An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß Tübingens famoser Kleiderladen Risiko Fashion umzieht. Also alle bitte mit umziehen. ][ mb



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