OUK das Sech10te ± treibend & kraftvoll ± Dez 98/Jan 98 ouk interview:
klystron

Keine Gebäude, keine Straßen, keine Vegetation, Einwohnerzahl: 11. Riot City ist wahrlich eine außergewöhnliche Siedlung, eine Fiktion, die sich allein durch ihr Produkt definiert und durch diejenigen, die für dessen Entstehung sorgen. Das Produkt ist Elektromusik, die Intention ist das Leisten von Überzeugungsarbeit. Der Name klingt martialisch, doch Waffengerassel ist nicht im Sinne der Verantwortlichen. Der aufständische Moment liegt vielmehr in einer Unterwanderung der Konventionen. Riot City ist ein junges Label aus dem Kölner Formic-Umfeld, das angesichts der positiven Resonanz auf die ersten Veröffentlichungen seinen festen Platz in den Plattenkisten gefunden
haben dürfte und eine interessante Erweiterung des Sound of Cologne darstellt. Gründungsvater ist der 25-jährige Jan Kümmel aka DJ Jan Kha.


Ouk: Ein Label zu gründen ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Hattest Du keine Sorge, daß etwas schieflaufen könnte?
Jan: Nein, eigentlich nicht. Wir waren von dieser Sache so begeistert, daß wir das auf Teufel komm raus wollten. Es hätte sich selbst dann gelohnt, wenn wir auf den Platten sitzengeblieben wären, weil ich von der Musik total überzeugt bin und sich darum die Frage nach finanziellem Gewinn oder Verlust nicht stellt. Dazu kam der gute Start und die Unterstützung durch Gregor Lüttermann von Formic.
Ouk: Wie wichtig ist Dir die Reaktion des Publikums?
Jan: Schon wichtig, aber in erster Linie möchte ich gute Musik unter die Leute bringen und meine Künstler supporten. Die Leute sollen sich das anhören und versuchen es zu verstehen. Ich möchte sie damit erfreuen oder gar glücklich machen, so im Sinne einer devoten Dienerschaft. Wenn das dann trotzdem alle scheiße finden, habe ich halt Pech gehabt. Aber es war schon ein tolles Gefühl, die erste Platte zu verkaufen oder beim Auflegen danach gefragt zu werden. Dann sagt man sich auch, hey, ich habe es richtig gemacht.
Ouk: Hast Du schon immer Musik abseits der breiten Strömungen gehört?
Jan: Nein, nein, ich weiß noch, wie ich mit 10 Thommys Popshow aus der Glotze aufgenommen habe. Begonnen hat das so mit 14,15, als ich mich für schwarze Musik der 50er und 60er (Nat King Cole etc.) zu interessieren begann. 88/89 brachte dann ein Freund Tapes aus den Staaten mit. Er sagte uns, “das ist Housemusik” und wir standen staunend davor und dachten uns “schön”... Das war der Einstieg in die elektronische Musik.
Ouk: Und heute? Legst Du ausschließlich Elektro auf?
Jan: Nein, überhaupt nicht. Beim Auflegen versuche ich Musik aufzulegen, auf die die Leute Party machen können. Ich will mich da auch nicht festlegen. Es gibt für mich nichts langweiligeres, als ein Set, das von vorne bis hinten nur einen Style bedient.
Ouk: Gehst Du dabei Kompromisse ein?
Jan: Nein, ich spiele nur Sachen, die mir gefallen, aber da sind dann auch manchmal beispielsweise alte Hardfloor-Sachen dabei, was für viele heutigen DJs bestimmt ein Kompromiß ist. Aber wenn ich “Lost in the Silverbox” in mein Set einbaue und die Leute schreien, dann finde ich das halt supergeil.
Ouk: Hörst Du auch noch andere Musik?
Jan: Ja, ich kaufe mir z.B. auch Hip Hop...
Ouk: Deutschen?
Jan: Nicht nur, aber wenn es aus Hamburg kommt auf jeden Fall. Tobi und das Bo / 5 Sterne de luxe, Fettes Brot, aber auch amerikanische Sachen, wie Jurassic 5.
Ouk: Da werden die Puristen jetzt aufschreien...
Jan: Das ist es ja, daran krankt doch das Ganze. Alle achten nur noch darauf, was die anderen denken, bloß nichts falsch machen. Aber was die denken ist mir scheißegal. Ich habe keinen Bock mich nach anderen zu richten, nur um in ihrer Achtung zu steigen.

Mangels Zeit und technischem Know-how kommen eigene Produktionen etwas zu kurz, aber das Hauptaugenmerk richtet der gebürtige Kölner, der sich selbst als größten Starwars-Fan auf Erden bezeichnet, ohnehin auf das Label, die Arbeit bei Formic und das Auflegen. Er sieht das dann auch als seinen Beruf, die Immatrikulation an der Uni ist da nur ein Notstandbein.

Ouk: Hast Du einen Lieblingsfußballverein?
Jan: Nein, das interessiert mich nicht so sehr. Was ich aber total klasse finde, ist samstags 17.00 in der Badewanne die WDR 2-Schlußkonferenz zu verfolgen. Es ist faszinierend, wie die Reporter das Visuelle in Audio, Bilder in Töne umwandeln. Dieser Enthusiasmus, wie die abgehen, wenn Bayern in der letzten Minute das 3:3 macht, einfach cool.
Ouk: Ist Dir das Visuelle z. B. bei deinen Covers oder bei Partydekos wichtig?
Jan: Das ist mir nur bei Tracks wichtig, wenn beim Hören im Kopf ein Film abläuft, wenn es dich so bewegt, daß Du Bilder dazu entwickelst. Partydekos verstärken den Effekt, aber wir haben auch schon in Kellern Partys gefeiert, deren einzige Dekoration in den Kakerlaken an der Wand bestanden und die waren auch geil.
Ouk: Ich habe mir meine erste Riot City-Platte angehört, weil mich das Cover angesprochen hat, ich kannte das Label vorher ja nicht.
Jan: Darüber habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht, die Kölner Skyline ist deswegen drauf, weil ich eben will, daß man Riot City mit Köln verbindet.
Ouk: Interessierst Du Dich sonst für Bilder, Gemälde?
Jan: Schon. Immer wenn ich in anderen Städten bin, versuche ich in die dortigen Museen zu gehen und mir alles ein bißchen anzusehen. Allerdings finde ich es noch viel interessanter, die Menschen zu beobachten. Im Louvre beispielsweise war das genauso interessant wie die Ausstellung, weil sich da ja wirklich Menschen aus allen Teilen der Erde einfinden. Da kann man Leute am Ende tatsächlich vom Äußeren her in bestimmte Typen einordnen, Du weißt zum Beispiel sofort, der hat ein Handy und fährt Golf Cabrio oder so.
Ouk: Glaubst Du an Außerirdische?
Jan: Es wäre schon ein Zufall, wenn es die nicht gebe, aber ob die Lust haben herunterzukommen wage ich zu bezweifeln...
Ouk: Gibt es einen Club in dem Du unbedingt mal auflegen willst?
Jan: Da wüßte ich eigentlich keinen so direkt, aber hättest Du mich vor 5,6 Jahren gefragt, wäre es das Omen gewesen.
Ouk: Sehr sympatisch, daß Du nicht leugnest auch mal diese Art von Musik gehört zu haben...
Jan: Ach, Väth einmal monatlich im Warehouse, das war schon der Hammer. Ich habe da auch Harthouse rauf und runtergekauft, das war Musik die einen bewegt hat, Gänsehautmusik. Als die Vernons Wonderland nochmal neu aufgelegt haben, habe ich mir die gleich noch zweimal gekauft. Mit diesem Orchester auf der Platte hat der Sven Sommer 1993 bei der HR 3-Clubnight angefangen und gleich danach das Original gespielt. Das habe ich aufgenommen und abgespielt, als wir zur Loveparade gefahren sind, so voller Euphorie, das sind schon schöne Erinnerungen. Oder Human von Resistance D., die habe ich ewig gesucht und dann zum Geburtstag eine Pressung bekommen auf deren Rückseite auch noch Spektrum von Metal Master ist. Das sind Platten, die bei mir in eine Schutzhülle kommen und einmal im Monat abgestaubt werden. Ich bin auch immer noch ein großer Hardflooranhänger, das ist Musik, die über die Jahre nichts verliert, genau wie Basic Channel oder sowas. Die wird einfach nicht schlecht.
Ouk: Wann kommt das ultimativ neue Ding, oder werden wir ewig darauf warten?
Jan: Ich kann mir derzeit nichts vorstellen, was nicht schon dagewesen wäre. Vielleicht, wenn es möglich ist, Musik mit Geräten zu machen, die weder digital noch analog sind... Es wird jedenfalls zufällig kommen, genau wie das Penicillin.
Ouk: Oder Acid, als Pierre aus Versehen die 303 mißbraucht hat...
Jan: Und hätten beispielsweise Heaven 17, die die 303 schon früher verwendet haben, nur ein bißchen daran gedreht, hätten sie die Könige des Acid werden können...
Ouk: Warst Du wählen?
Jan: Klar, das muß sein, aber Politik interessiert mich trotzdem nicht so sehr, weil man da sowieso nie die Wahrheit hört...
Ouk: Gehst Du noch aus?
Jan: Ja, ich gehe ganz gerne mal in den Kittclub, aber die Zeiten, als wir jedes Wochenende von Freitag bis Montag durch das ganze Land gefahren sind, sind vorbei. Ich sitze jetzt auch ganz gerne mit Freunden zusammen und höre mir gute Musik an.
Ouk: Verspürst Du ab und zu ein leichtes Haßgefühl, wenn Du siehst mit welch grauenhaftem Morast die Charts zugekleistert sind?
Jan: Ich bin da eher ein bißchen neidisch, die Wertung grauenhaft ist schließlich subjektiv. Aber natürlich würde ich mich schon freuen, wenn ich mit sowenig Aufwand und so weng Geschmack so viel Geld verdienen könnte. Das würde ich dann auch machen...
Ouk: Und was denkst Du über die Leute, die sich sowas anhören und total drauf abgehen? Vor allem bei Schlagern geht jedenfalls mir schon mal der Kragen auf...
Jan: Das amüsiert mich eher. Ich habe da auch Verständnis für, weil ich mich dann frage, was die wohl zu meiner Musik sagen würden. Aber es ist schon etwas befremdlich, wenn die auf “Bronze, Silber und Gold, das habe ich nie gewollt” von Wolfgang Petry abgehen und dann zu meiner Musik sagen “oh, das ist aber langweilig”. Genauso schlimm finde ich aber dieses ganze Dancefloorgedöns, Clubrotation, 1-Live etc... Da wird wirklich mit wenig Geschmack dürftig produziert und viel Kohle gemacht. Wenn man dann liest, daß Piet Blank zu meinem Track gesagt hat, das wäre uninspirierte 80erjahre Samplescheiße, dann denkt man sich schon “Hey, alles klar, dabei kannte er wahrscheinlich nicht mal, was ich da gesamplet habe. Ich finde das total bescheuert, daß da jemand meint sich äußern zu müssen, der nicht mal versteht, was da abgeht. Er hätte ja sagen können, daß er nichts mit anfangen kann, aber das so zu dissen und dann “Put your hands up in the air” aufzulegen, das passt nicht zusammen! Man sollte tolerant bleiben, vor allem, wenn man nicht unbedingt den Geschmack gepachtet hat. Das hat sich schon alles geändert. Dieses ganze Toleranz- und Unity-Gedöns war früher einfach da, aber wenige haben es rübergerettet. Bei den ersten Spaceclubpartys im Warehouse hat Groovemaster K im kleinen Club noch Hip Hop aufgelegt, im großen lief Techno. Da kamen die Hip-Hop-Leute dann auch ab und zu in ihren Kapuzenpullis und Kappen rüber und haben vielleicht nichts mit anfangen können, aber da gab es keine bösen Worte oder so, kein Gegeneinander.
Ein Klystron ist eine Röhre, die einen Mikrowellensender enthält, irgendwann in den 30ern erfunden. Klystron heißt auch der bisher auffälligste Act auf Riot City, bestehend aus Emanuel Geller, Axel Erbstößer und Thomas Lorenz, die sich “seit Anbeginn der Zeit” kennen und über den üblichen Weg mit der Gestaltung von Tracks begonnen haben, soll heißen Experimente mit dem Amiga, dann die ersten Geräte (Juno 106, TR 505,707), die in Thomas` Schlafzimmer mißbraucht wurden, der Zuspruch durch gute Freunde, noch mehr Geräte und schließlich das erste geschnittene und gepresste Stück Vinylacetat in den Händen. Inzwischen steht das Studio in der Oskar-Jägerstraße, fein eingerichtet, vergessen ist der als Zwischendurchlösung dienende Keller ohne Sauerstoffzufuhr, der Silberarmreife in Windeseile anlaufen ließ und der Name Klystron hat Klang in den einschlägigen Kreisen.

 


Ouk: Könnt ihr Noten lesen?
Klys:(Emanuel&Axel, Thomas abwesend): Ein bißchen. Leider haben wir nie einen Klavierkurs gemacht, aber es ist auch nicht so, daß wir nicht wüßten was ein ordentlicher Septakkord ist. Andererseits ist es ganz gut so, weil Klavierspielen meistens in einem stoischen Klassizismus endet, mit einem absoluten Harmonieverhalten. Da fällt es schwerer Wagnisse einzugehen, mal einen Ton daneben zu setzen.
Ouk: Auf der “Fit for heroes” ist auch ein Houseloop von euch zu finden, war das eine Ausnahme oder seit ihr nicht nur auf Elektro festgelegt?
Klys:Also wir haben auch schon straighte tracks gemacht, aber schon der allererste Beat, den wir auf der 505 programmiert haben, war ein Elektrobeat und das ist auch unser Ding. Wir probieren aber auch weiterhin andere Sachen aus, so haben wir beispielsweise vor kurzem mit einem Opernsänger zusammengearbeitet, was auch viel Spaß gemacht hat.
Ouk: Dann ist euer privater Musikgeschmack wohl auch nicht allein auf Elektro festgelegt?
Klys:Keineswegs, wir hören zwar auch sehr gerne Elektro, aber ansonsten ist wahrscheinlich schneller aufgezählt, was wir nicht hören, als was wir mögen, wobei wir nicht immer den gleichen Geschmack haben.Einiges trifft sich aber in einer Schnittmenge. Bei Axel beschränkt sich die Elektrosammlung auf eineinhalb Kisten, der Rest sind andere Sachen.
Ouk: Elektro wird kommerziell gerade auf das Übelste ausgeschlachtet, führt das zu einem gewissen Unwohlsein eurerseits?
Klys:Unwohlsein ist da leicht untertrieben, das ist teilweise wirklich grundschlecht. Da tut es dann schon weh, daß sich die Leute das anhören und sich damit zufriedengeben. Aber Haßgefühle erzeugt das nicht.
Ouk: Geht ihr auch mal an Orte, wo sowas läuft?
Klys:Selten, aber es kommt schon mal vor. Dann kann man auch mal bei “Sonic Empire” kurze Freude empfinden, aber glücklicherweise haben wir keine Freunde, die einen wirklich grottenschlechten Musikgeschmack haben.
Ouk: Ihr legt dienstags immer im ARTheater auf. Wollt ihr euren als act erworbenen Ruf jetzt nicht auch für größere DJ-Auftritte nutzen?
Klys:Prinzipiell legen wir lieber für 15 Mann erlesene Sachen auf, als auf irgendeiner großen Party Kompromisse eingehen zu müssen. Das heißt aber nicht, daß wir das nicht machen würden, vor 20000 in Tokio aufzulegen hat auch seinen Reiz, wir würden sogar in Düsseldorf auflegen, obwohl Kraftwerk daherkommen...
Ouk: Euch gefällt Kraftwerk nicht?
Klys:Die werden doch völlig überbewertet. Natürlich haben sie verflixt gute Musik gemacht, aber da hatten noch so viele andere ihre Finger im Spiel, daß dieser Godfatherstatus nicht unbedingt gerechfertigt ist. Das kommt wohl eher daher, daß viele einfach nichts anderes kennen...Wenn Du dir die ersten Elektrosachen aus Detroit von Juan Atkins und Konsorten anhörst, dann fällt auf, daß die viel mehr Synthiepopbeeinflußt sind, als man denkt. “Alleys of your mind” von Cybotron ist musikalisch gesehen z.B. fast eine 1:1-Adaption zu “Mr.X” von Ultravox.
Ouk: Was ist bei der Veröffentlichung am wichtigsten, habt ihr einen high end-Anspruch?
Klys:Auf jeden Fall, da haben wir schon weitreichende Forschung betrieben. Es ist wichtig, daß die Platte gut klingt und dafür muß das Master gut abgemischt sein. Das Cover ist da nicht so wichtig.
Ouk: Wie ist das Gefühl, im Club die eigenen Platten zu hören?
Klys:Das ist schon geil, vor allem, wenn einen da keiner kennt die Reaktionen der Leute zu beobachten.
Ouk: Ist euch das Urteil anderer wichtig?
Klys:Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht, wenn es den Leuten darüberhinaus gefällt, ist das natürlich schön, aber nicht entscheidend. Und das scheint der Fall zu sein, sonst würden die Platten ja nicht weggehen...
Ouk: Gibt es ein Traumlabel?
Klys:Wenige, aber auf Metroplex zu erscheinen, das wäre schon ein kleiner Traum. Ansonsten, mh, Direct Beat z.B. nicht mehr.
Ouk:???
Klys:Das war damals etwas Neues und wirklich klasse, aber das Innovative, das ihnen am Anfang anhaftete habe sie verloren, sie sind stehengeblieben.
Ouk: Aber Innovationen sind doch wohl Mangelware, was durch den derzeitigen Retrohype noch deutlicher zutage tritt.
Klys:Das ist schon richtig. Viele alte Sachen sind aber auch einfach besser als die heutigen Releases. Allerdings sollte das dann irgendwann ruhen. Manche Sachen sind aber selbst heute noch so, daß man sagen kann, das hat man in dieser Form noch nicht gehört. Wir würden uns auch etwas absolut Neues wünschen, aber erstens sehen wir da derzeit nichts und wenn es dann doch mal kommen sollte, muß es einem ja auch noch gefallen...
Ouk:Tanzt ihr noch?
Klys:Klar, ab und zu packt es einen schon. Wir haben Spaß an der Musik und das leben wir in voller Bandbreite aus.
Ouk: Wenn Sony oder sonst jemand euch unter der Bedingung, die Musik nach kommerziellen Aspekten auszurichten, einen Majordeal anböte, würdet ihr den annehmen?
Klys:Mit Sicherheit, irgendwie muß das Studio ja bezahlt sein...Wir haben auch mal ausprobiert, solche Musik zu produzieren, aber das dann doch schnell wieder verworfen.
Ouk: Wie sieht es mit einem eigenen Label aus?
Klys:Das ist eigentlich nicht nötig, weil wir mit Riot City superzufrieden sind. Wir sind ein kleiner Haufen von sehr engagierten Leuten, die da total Bock drauf haben. Außerdem wäre die Labelführung auch zu stressig, diese ganzen Organisationskleinigkeiten, die uns beim für uns wesentlichen, der Musik, nur beeinträchtigen würden.
Ouk: Liegt euch noch etwas am Herzen?
Klys:Wir würden gerne auch andere Musiker produzieren, ihnen Tricks und Kniffe zeigen u.s.w.. Das würde uns viel Spaß machen. Es gibt wirklich einige gute Demotapes, die aber einfach zu schlecht abgemischt sind. Wer Interesse hat, ist willkommen... ][ motik

 

KlysTron / Riot City - Diskographie

1997
· Love, Pain, Extasy (Electrecord 800) (feat. Jenny)
· „Elastisch“ / „E.X.E.L.“ auf K7! Sampler „Vinyl 2000“

1998
· Platis EP (Riot City Pop 5) (feat Jenny)
· EP (Riot City Pop 5a)
· „Ambience“ auf „The Sound of Cologne“ Sampler
· Live at the Rose Club (Riot City Pop CD 0)
· „Polycell“ auf Riot City Sampler „Fit for Heroes“
· Remix from „Sump“ by „KlangGut“ (Treibstoff 9804)

 

Jan Kha - ALL TIME TOP 20
in keiner speziellen Reihenfolge

· Hardfloor -TB Resuscitation
· Vernon -Wonderer
· Resistance D. -Human
· Alle Prince Produktionen bis 1987
· Sister Sledge -Lost in Music
· Star Wars/Empire strikes back Soundtrack
· Underworld -Rez
· Alle Basic Channel/Maurizio Produktionen
· Cybordelics -Nighthorse
· The House Master Boyz -House Nation
· Cari Lekebusch -Live & Direct
· De La Soul -3 Feet High and Rising
· Egyptian Lover -Egypt, Egypt
· Ersatz Audio 1
· Front 242 -Tyranny for you
· Donna Summer -Walk away
· Michael Jackson -Off the Wall
· Alexander Robotnick -Ce n’est q’un début
· Nat King Cole -From the very Beginning
· The Clark Terry-Bob Brookmeyer Quintett
-Gingerbread Gal


back