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Keine Gebäude, keine Straßen, keine Vegetation, Einwohnerzahl:
11. Riot City ist wahrlich eine außergewöhnliche Siedlung,
eine Fiktion, die sich allein durch ihr Produkt definiert und durch
diejenigen, die für dessen Entstehung sorgen. Das Produkt ist
Elektromusik, die Intention ist das Leisten von Überzeugungsarbeit.
Der Name klingt martialisch, doch Waffengerassel ist nicht im Sinne
der Verantwortlichen. Der aufständische Moment liegt vielmehr
in einer Unterwanderung der Konventionen. Riot City ist ein junges
Label aus dem Kölner Formic-Umfeld, das angesichts der positiven
Resonanz auf die ersten Veröffentlichungen seinen festen Platz
in den Plattenkisten gefunden
haben dürfte und eine interessante Erweiterung des Sound of Cologne
darstellt. Gründungsvater ist der 25-jährige Jan Kümmel
aka DJ Jan Kha. |
Ouk:
Ein Label zu gründen ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Hattest
Du keine Sorge, daß etwas schieflaufen könnte?
Jan: Nein, eigentlich nicht. Wir waren von dieser Sache
so begeistert, daß wir das auf Teufel komm raus wollten. Es hätte
sich selbst dann gelohnt, wenn wir auf den Platten sitzengeblieben wären,
weil ich von der Musik total überzeugt bin und sich darum die Frage
nach finanziellem Gewinn oder Verlust nicht stellt. Dazu kam der gute
Start und die Unterstützung durch Gregor Lüttermann von Formic.
Ouk: Wie wichtig ist Dir die Reaktion des Publikums?
Jan: Schon wichtig, aber in erster Linie möchte ich
gute Musik unter die Leute bringen und meine Künstler supporten.
Die Leute sollen sich das anhören und versuchen es zu verstehen.
Ich möchte sie damit erfreuen oder gar glücklich machen, so
im Sinne einer devoten Dienerschaft. Wenn das dann trotzdem alle scheiße
finden, habe ich halt Pech gehabt. Aber es war schon ein tolles Gefühl,
die erste Platte zu verkaufen oder beim Auflegen danach gefragt zu werden.
Dann sagt man sich auch, hey, ich habe es richtig gemacht.
Ouk: Hast Du schon immer Musik abseits der breiten Strömungen
gehört?
Jan: Nein, nein, ich weiß noch, wie ich mit 10 Thommys
Popshow aus der Glotze aufgenommen habe. Begonnen hat das so mit 14,15,
als ich mich für schwarze Musik der 50er und 60er (Nat King Cole
etc.) zu interessieren begann. 88/89 brachte dann ein Freund Tapes aus
den Staaten mit. Er sagte uns, das ist Housemusik und wir
standen staunend davor und dachten uns schön... Das war
der Einstieg in die elektronische Musik.
Ouk: Und heute? Legst Du ausschließlich Elektro auf?
Jan: Nein, überhaupt nicht. Beim Auflegen versuche
ich Musik aufzulegen, auf die die Leute Party machen können. Ich
will mich da auch nicht festlegen. Es gibt für mich nichts langweiligeres,
als ein Set, das von vorne bis hinten nur einen Style bedient.
Ouk: Gehst Du dabei Kompromisse ein?
Jan: Nein, ich spiele nur Sachen, die mir gefallen, aber
da sind dann auch manchmal beispielsweise alte Hardfloor-Sachen dabei,
was für viele heutigen DJs bestimmt ein Kompromiß ist. Aber
wenn ich Lost in the Silverbox in mein Set einbaue und die
Leute schreien, dann finde ich das halt supergeil.
Ouk: Hörst Du auch noch andere Musik?
Jan: Ja, ich kaufe mir z.B. auch Hip Hop...
Ouk: Deutschen?
Jan: Nicht nur, aber wenn es aus Hamburg kommt auf jeden
Fall. Tobi und das Bo / 5 Sterne de luxe, Fettes Brot, aber auch amerikanische
Sachen, wie Jurassic 5.
Ouk: Da werden die Puristen jetzt aufschreien...
Jan: Das ist es ja, daran krankt doch das Ganze. Alle
achten nur noch darauf, was die anderen denken, bloß nichts falsch
machen. Aber was die denken ist mir scheißegal. Ich habe keinen
Bock mich nach anderen zu richten, nur um in ihrer Achtung zu steigen.
Mangels Zeit und technischem Know-how kommen eigene Produktionen etwas
zu kurz, aber das Hauptaugenmerk richtet der gebürtige Kölner,
der sich selbst als größten Starwars-Fan auf Erden bezeichnet,
ohnehin auf das Label, die Arbeit bei Formic und das Auflegen. Er sieht
das dann auch als seinen Beruf, die Immatrikulation an der Uni ist da
nur ein Notstandbein.
Ouk: Hast Du einen Lieblingsfußballverein?
Jan: Nein, das interessiert mich nicht so sehr. Was ich
aber total klasse finde, ist samstags 17.00 in der Badewanne die WDR 2-Schlußkonferenz
zu verfolgen. Es ist faszinierend, wie die Reporter das Visuelle in Audio,
Bilder in Töne umwandeln. Dieser Enthusiasmus, wie die abgehen, wenn
Bayern in der letzten Minute das 3:3 macht, einfach cool.
Ouk: Ist Dir das Visuelle z. B. bei deinen Covers oder bei Partydekos
wichtig?
Jan: Das ist mir nur bei Tracks wichtig, wenn beim Hören
im Kopf ein Film abläuft, wenn es dich so bewegt, daß Du Bilder
dazu entwickelst. Partydekos verstärken den Effekt, aber wir haben
auch schon in Kellern Partys gefeiert, deren einzige Dekoration in den
Kakerlaken an der Wand bestanden und die waren auch geil.
Ouk: Ich habe mir meine erste Riot City-Platte angehört, weil
mich das Cover angesprochen hat, ich kannte das Label vorher ja nicht.
Jan: Darüber habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken
gemacht, die Kölner Skyline ist deswegen drauf, weil ich eben will,
daß man Riot City mit Köln verbindet.
Ouk: Interessierst Du Dich sonst für Bilder, Gemälde?
Jan: Schon. Immer wenn ich in anderen Städten bin,
versuche ich in die dortigen Museen zu gehen und mir alles ein bißchen
anzusehen. Allerdings finde ich es noch viel interessanter, die Menschen
zu beobachten. Im Louvre beispielsweise war das genauso interessant wie
die Ausstellung, weil sich da ja wirklich Menschen aus allen Teilen der
Erde einfinden. Da kann man Leute am Ende tatsächlich vom Äußeren
her in bestimmte Typen einordnen, Du weißt zum Beispiel sofort,
der hat ein Handy und fährt Golf Cabrio oder so.
Ouk: Glaubst Du an Außerirdische?
Jan: Es wäre schon ein Zufall, wenn es die nicht gebe,
aber ob die Lust haben herunterzukommen wage ich zu bezweifeln...
Ouk: Gibt es einen Club in dem Du unbedingt mal auflegen willst?
Jan: Da wüßte ich eigentlich keinen so direkt,
aber hättest Du mich vor 5,6 Jahren gefragt, wäre es das Omen
gewesen.
Ouk: Sehr sympatisch, daß Du nicht leugnest auch mal diese
Art von Musik gehört zu haben...
Jan: Ach, Väth einmal monatlich im Warehouse, das war
schon der Hammer. Ich habe da auch Harthouse rauf und runtergekauft, das
war Musik die einen bewegt hat, Gänsehautmusik. Als die Vernons Wonderland
nochmal neu aufgelegt haben, habe ich mir die gleich noch zweimal gekauft.
Mit diesem Orchester auf der Platte hat der Sven Sommer 1993 bei der HR
3-Clubnight angefangen und gleich danach das Original gespielt. Das habe
ich aufgenommen und abgespielt, als wir zur Loveparade gefahren sind,
so voller Euphorie, das sind schon schöne Erinnerungen. Oder Human
von Resistance D., die habe ich ewig gesucht und dann zum Geburtstag eine
Pressung bekommen auf deren Rückseite auch noch Spektrum von Metal
Master ist. Das sind Platten, die bei mir in eine Schutzhülle kommen
und einmal im Monat abgestaubt werden. Ich bin auch immer noch ein großer
Hardflooranhänger, das ist Musik, die über die Jahre nichts
verliert, genau wie Basic Channel oder sowas. Die wird einfach nicht schlecht.
Ouk: Wann kommt das ultimativ neue Ding, oder werden wir ewig darauf
warten?
Jan: Ich kann mir derzeit nichts vorstellen, was nicht schon
dagewesen wäre. Vielleicht, wenn es möglich ist, Musik mit Geräten
zu machen, die weder digital noch analog sind... Es wird jedenfalls zufällig
kommen, genau wie das Penicillin.
Ouk: Oder Acid, als Pierre aus Versehen die 303 mißbraucht
hat...
Jan: Und hätten beispielsweise Heaven 17, die die 303
schon früher verwendet haben, nur ein bißchen daran gedreht,
hätten sie die Könige des Acid werden können...
Ouk: Warst Du wählen?
Jan: Klar, das muß sein, aber Politik interessiert
mich trotzdem nicht so sehr, weil man da sowieso nie die Wahrheit hört...
Ouk: Gehst Du noch aus?
Jan: Ja, ich gehe ganz gerne mal in den Kittclub, aber die
Zeiten, als wir jedes Wochenende von Freitag bis Montag durch das ganze
Land gefahren sind, sind vorbei. Ich sitze jetzt auch ganz gerne mit Freunden
zusammen und höre mir gute Musik an.
Ouk: Verspürst Du ab und zu ein leichtes Haßgefühl,
wenn Du siehst mit welch grauenhaftem Morast die Charts zugekleistert
sind?
Jan: Ich bin da eher ein bißchen neidisch, die Wertung
grauenhaft ist schließlich subjektiv. Aber natürlich würde
ich mich schon freuen, wenn ich mit sowenig Aufwand und so weng Geschmack
so viel Geld verdienen könnte. Das würde ich dann auch machen...
Ouk: Und was denkst Du über die Leute, die sich sowas anhören
und total drauf abgehen? Vor allem bei Schlagern geht jedenfalls mir schon
mal der Kragen auf...
Jan: Das amüsiert mich eher. Ich habe da auch Verständnis
für, weil ich mich dann frage, was die wohl zu meiner Musik sagen
würden. Aber es ist schon etwas befremdlich, wenn die auf Bronze,
Silber und Gold, das habe ich nie gewollt von Wolfgang Petry abgehen
und dann zu meiner Musik sagen oh, das ist aber langweilig.
Genauso schlimm finde ich aber dieses ganze Dancefloorgedöns, Clubrotation,
1-Live etc... Da wird wirklich mit wenig Geschmack dürftig produziert
und viel Kohle gemacht. Wenn man dann liest, daß Piet Blank zu meinem
Track gesagt hat, das wäre uninspirierte 80erjahre Samplescheiße,
dann denkt man sich schon Hey, alles klar, dabei kannte er wahrscheinlich
nicht mal, was ich da gesamplet habe. Ich finde das total bescheuert,
daß da jemand meint sich äußern zu müssen, der nicht
mal versteht, was da abgeht. Er hätte ja sagen können, daß
er nichts mit anfangen kann, aber das so zu dissen und dann Put
your hands up in the air aufzulegen, das passt nicht zusammen! Man
sollte tolerant bleiben, vor allem, wenn man nicht unbedingt den Geschmack
gepachtet hat. Das hat sich schon alles geändert. Dieses ganze
Toleranz- und Unity-Gedöns war früher einfach da, aber wenige
haben es rübergerettet. Bei den ersten Spaceclubpartys im Warehouse
hat Groovemaster K im kleinen Club noch Hip Hop aufgelegt, im großen
lief Techno. Da kamen die Hip-Hop-Leute dann auch ab und zu in ihren Kapuzenpullis
und Kappen rüber und haben vielleicht nichts mit anfangen können,
aber da gab es keine bösen Worte oder so, kein Gegeneinander.
Ein Klystron ist eine Röhre, die einen Mikrowellensender enthält,
irgendwann in den 30ern erfunden. Klystron heißt auch der bisher
auffälligste Act auf Riot City, bestehend aus Emanuel Geller, Axel
Erbstößer und Thomas Lorenz, die sich seit Anbeginn der
Zeit kennen und über den üblichen Weg mit der Gestaltung
von Tracks begonnen haben, soll heißen Experimente mit dem Amiga,
dann die ersten Geräte (Juno 106, TR 505,707), die in Thomas` Schlafzimmer
mißbraucht wurden, der Zuspruch durch gute Freunde, noch mehr Geräte
und schließlich das erste geschnittene und gepresste Stück
Vinylacetat in den Händen. Inzwischen steht das Studio in der Oskar-Jägerstraße,
fein eingerichtet, vergessen ist der als Zwischendurchlösung dienende
Keller ohne Sauerstoffzufuhr, der Silberarmreife in Windeseile anlaufen
ließ und der Name Klystron hat Klang in den einschlägigen Kreisen.
Ouk: Könnt ihr Noten lesen?
Klys:(Emanuel&Axel, Thomas abwesend): Ein bißchen.
Leider haben wir nie einen Klavierkurs gemacht, aber es ist auch nicht
so, daß wir nicht wüßten was ein ordentlicher Septakkord
ist. Andererseits ist es ganz gut so, weil Klavierspielen meistens in
einem stoischen Klassizismus endet, mit einem absoluten Harmonieverhalten.
Da fällt es schwerer Wagnisse einzugehen, mal einen Ton daneben zu
setzen.
Ouk: Auf der Fit for heroes ist auch ein Houseloop
von euch zu finden, war das eine Ausnahme oder seit ihr nicht nur auf
Elektro festgelegt?
Klys:Also wir haben auch schon straighte tracks gemacht,
aber schon der allererste Beat, den wir auf der 505 programmiert haben,
war ein Elektrobeat und das ist auch unser Ding. Wir probieren aber auch
weiterhin andere Sachen aus, so haben wir beispielsweise vor kurzem mit
einem Opernsänger zusammengearbeitet, was auch viel Spaß gemacht
hat.
Ouk: Dann ist euer privater Musikgeschmack wohl auch nicht allein
auf Elektro festgelegt?
Klys:Keineswegs, wir hören zwar auch sehr gerne Elektro,
aber ansonsten ist wahrscheinlich schneller aufgezählt, was wir nicht
hören, als was wir mögen, wobei wir nicht immer den gleichen
Geschmack haben.Einiges trifft sich aber in einer Schnittmenge. Bei Axel
beschränkt sich die Elektrosammlung auf eineinhalb Kisten, der Rest
sind andere Sachen.
Ouk: Elektro wird kommerziell gerade auf das Übelste ausgeschlachtet,
führt das zu einem gewissen Unwohlsein eurerseits?
Klys:Unwohlsein ist da leicht untertrieben, das ist teilweise
wirklich grundschlecht. Da tut es dann schon weh, daß sich die Leute
das anhören und sich damit zufriedengeben. Aber Haßgefühle
erzeugt das nicht.
Ouk: Geht ihr auch mal an Orte, wo sowas läuft?
Klys:Selten, aber es kommt schon mal vor. Dann kann man
auch mal bei Sonic Empire kurze Freude empfinden, aber glücklicherweise
haben wir keine Freunde, die einen wirklich grottenschlechten Musikgeschmack
haben.
Ouk: Ihr legt dienstags immer im ARTheater auf. Wollt ihr euren
als act erworbenen Ruf jetzt nicht auch für größere DJ-Auftritte
nutzen?
Klys:Prinzipiell legen wir lieber für 15 Mann erlesene
Sachen auf, als auf irgendeiner großen Party Kompromisse eingehen
zu müssen. Das heißt aber nicht, daß wir das nicht machen
würden, vor 20000 in Tokio aufzulegen hat auch seinen Reiz, wir würden
sogar in Düsseldorf auflegen, obwohl Kraftwerk daherkommen...
Ouk: Euch gefällt Kraftwerk nicht?
Klys:Die werden doch völlig überbewertet. Natürlich
haben sie verflixt gute Musik gemacht, aber da hatten noch so viele andere
ihre Finger im Spiel, daß dieser Godfatherstatus nicht unbedingt
gerechfertigt ist. Das kommt wohl eher daher, daß viele einfach
nichts anderes kennen...Wenn Du dir die ersten Elektrosachen aus Detroit
von Juan Atkins und Konsorten anhörst, dann fällt auf, daß
die viel mehr Synthiepopbeeinflußt sind, als man denkt. Alleys
of your mind von Cybotron ist musikalisch gesehen z.B. fast eine
1:1-Adaption zu Mr.X von Ultravox.
Ouk: Was ist bei der Veröffentlichung am wichtigsten, habt
ihr einen high end-Anspruch?
Klys:Auf jeden Fall, da haben wir schon weitreichende Forschung
betrieben. Es ist wichtig, daß die Platte gut klingt und dafür
muß das Master gut abgemischt sein. Das Cover ist da nicht so wichtig.
Ouk: Wie ist das Gefühl, im Club die eigenen Platten zu hören?
Klys:Das ist schon geil, vor allem, wenn einen da keiner
kennt die Reaktionen der Leute zu beobachten.
Ouk: Ist euch das Urteil anderer wichtig?
Klys:Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht, wenn
es den Leuten darüberhinaus gefällt, ist das natürlich
schön, aber nicht entscheidend. Und das scheint der Fall zu sein,
sonst würden die Platten ja nicht weggehen...
Ouk: Gibt es ein Traumlabel?
Klys:Wenige, aber auf Metroplex zu erscheinen, das wäre
schon ein kleiner Traum. Ansonsten, mh, Direct Beat z.B. nicht mehr.
Ouk:???
Klys:Das war damals etwas Neues und wirklich klasse, aber
das Innovative, das ihnen am Anfang anhaftete habe sie verloren, sie sind
stehengeblieben.
Ouk: Aber Innovationen sind doch wohl Mangelware, was durch den
derzeitigen Retrohype noch deutlicher zutage tritt.
Klys:Das ist schon richtig. Viele alte Sachen sind aber
auch einfach besser als die heutigen Releases. Allerdings sollte das dann
irgendwann ruhen. Manche Sachen sind aber selbst heute noch so, daß
man sagen kann, das hat man in dieser Form noch nicht gehört. Wir
würden uns auch etwas absolut Neues wünschen, aber erstens sehen
wir da derzeit nichts und wenn es dann doch mal kommen sollte, muß
es einem ja auch noch gefallen...
Ouk:Tanzt ihr noch?
Klys:Klar, ab und zu packt es einen schon. Wir haben Spaß
an der Musik und das leben wir in voller Bandbreite aus.
Ouk: Wenn Sony oder sonst jemand euch unter der Bedingung, die
Musik nach kommerziellen Aspekten auszurichten, einen Majordeal anböte,
würdet ihr den annehmen?
Klys:Mit Sicherheit, irgendwie muß das Studio ja bezahlt
sein...Wir haben auch mal ausprobiert, solche Musik zu produzieren, aber
das dann doch schnell wieder verworfen.
Ouk: Wie sieht es mit einem eigenen Label aus?
Klys:Das ist eigentlich nicht nötig, weil wir mit Riot
City superzufrieden sind. Wir sind ein kleiner Haufen von sehr engagierten
Leuten, die da total Bock drauf haben. Außerdem wäre die Labelführung
auch zu stressig, diese ganzen Organisationskleinigkeiten, die uns beim
für uns wesentlichen, der Musik, nur beeinträchtigen würden.
Ouk: Liegt euch noch etwas am Herzen?
Klys:Wir würden gerne auch andere Musiker produzieren,
ihnen Tricks und Kniffe zeigen u.s.w.. Das würde uns viel Spaß
machen. Es gibt wirklich einige gute Demotapes, die aber einfach zu schlecht
abgemischt sind. Wer Interesse hat, ist willkommen... ][ motik
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KlysTron / Riot City - Diskographie
1997
· Love, Pain, Extasy (Electrecord 800) (feat. Jenny)
· Elastisch / E.X.E.L. auf K7! Sampler
Vinyl 2000
1998
· Platis EP (Riot City Pop 5) (feat Jenny)
· EP (Riot City Pop 5a)
· Ambience auf The Sound of Cologne
Sampler
· Live at the Rose Club (Riot City Pop CD 0)
· Polycell auf Riot City Sampler Fit for
Heroes
· Remix from Sump by KlangGut (Treibstoff
9804)
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Jan Kha - ALL TIME TOP 20
in keiner speziellen Reihenfolge
· Hardfloor -TB Resuscitation
· Vernon -Wonderer
· Resistance D. -Human
· Alle Prince Produktionen bis 1987
· Sister Sledge -Lost in Music
· Star Wars/Empire strikes back Soundtrack
· Underworld -Rez
· Alle Basic Channel/Maurizio Produktionen
· Cybordelics -Nighthorse
· The House Master Boyz -House Nation
· Cari Lekebusch -Live & Direct
· De La Soul -3 Feet High and Rising
· Egyptian Lover -Egypt, Egypt
· Ersatz Audio 1
· Front 242 -Tyranny for you
· Donna Summer -Walk away
· Michael Jackson -Off the Wall
· Alexander Robotnick -Ce nest qun début
· Nat King Cole -From the very Beginning
· The Clark Terry-Bob Brookmeyer Quintett
-Gingerbread Gal
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