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Das Zweite wellenfest und wasserlöslich | Bla & Blub |
Hm ... kein Orbital Konzert ... kein Dr. Rockit Liveact ... kein Ninja Tune Dj-Set ... kein gitarrenvergewaltigender Jimi Hendrix ... kein DAT ... aber doch irgendwie von allem etwas: die Bühnenshow erinnerte an Orbital, der Charme von Dr. Rockit, die Musik würde vielleicht ganz gut aufs Ninja Tune Label passen und die Gitarre hatte auch einen bedeutenden Anteil am dargebotenen. Ein DAT lief zwar auch, aber nicht als essentielles Abspielgerät, sondern lediglich zur Aufnahme.
Die Rede ist vom 11. Juli, Sudhaus Tübingen, Großer Saal. Vielleicht doch ein wenig zu groß für die knapp 100 Besucher. "Sommernachtsdance ... Space Odyssey ... Kommt zu viert - zahlt für drei" lassen zuerst eine Party auf dem Ländle vermuten. Das Wort "Jungle" störte mich dann doch irgendwie und veranlaßte mich schließlich hinzugehen.
"Time Jungle", ein Projekt bestehend aus Thomas & Sandi (noch in Tübingen, bald in Hamgurg), ließen den unpassenden Flyer sofort vergessen, denn was die zwei da boten war schlichtweg göttlich. Vielleicht neben dem gerade angesagten "loungin" eine weitere Richtung, die es zu verfolgen gilt: die Fusion von Elementen aus dem Technobereich (mit Synthie, Computer, Sequencer) mit Elementen aus dem Rockbereich (mit Gitarre, Gesang). Heraus kommt ein völlig neues Sounderlebnis, irgendwo zwischen Chemical Brothers, Ninja Tune und Orbital.
Zur Ergänzung des Abends lud man noch ein DJ Collective namens Mo-Flow aus Hamburg ein. Die Mädels legten zwar guten Sound auf, aber wie! Wer nach einem Bukem - Track wie PFM's "Western Tune" Prodigy's "Firestarter" auflegt, der sollte sich eigentlich nicht DJ schimpfen lassen. Nichts gegen Abwechslung, aber so nicht! Vergessen wir das gleich wieder, denn es war ein Hammer - Abend. Mehr davon und viel Glück in Hamburg! ][ lightwood
Mit hoher Erwartung und guter Laune ging es am 27.6. Richtung Stuttgart zum Masters Tribe in die Schleyerhalle. Da die letztjährige Veranstaltung wirklich gelungen war, wollte man den Tribe auch dieses Jahr auf keinen Fall verpassen. Doch schon bei Betreten der Halle war sowohl Erwartung als auch Laune verschollen. Denn die Abwesenheit von Lil' Louis. Felix da Housecat und Duke wurde auch durch die Anwesenheit von George Morel nicht kompensiert. Gerüchte, daß die Protagonisten erst garnicht gebucht waren, drangen recht oft an unsere Ohren. Und während die anderen DJs ihr bestes gaben, kam davon nur wenig beim Publikum an. Denn der sound war alles andere als gut, fehlte doch in so mancher Halle schlicht und einfach der Bass. Oder um es mit LTJ Bukems Worten auszudrücken: "Where are the beats?!?". So nicht !!! ][ mb
Am 13.7. versammelten sich ein paar wenige, treue Anhänger der urbanen Clubmusik unter strahlender Sonne und blauem Himmel in den Innenhöfen des Depot. Zu wilden Jungletracks, groovigen Housetunes sowie diversen anderen äußerst wohlklingenden beats wurde ausgiebig gespeist und getrunken. Während tagsüber durch massive Sonneneinstrahlung die Tanzmotivation recht niedrig war, wurde dann nachts umso heftiger getanzt. Zu Schade, daß nur so wenige dem Spektakel beiwohnten.][ mb
Samstag, 6 Juli, 9:12 Uhr: Ein grell leuchtendes Gebilde schob sich für kurze Zeit zwischen die Wolken und versetzte Baden-Württemberg in helle Aufregung. Meteorologen fanden in alten Aufzeichnungen die Lösung: Es soll sich hierbei um ein längst verschollen geglaubtes Gestirn mit Namen "Sonne" handeln, das der Erde ehemals Licht und Wärme spendete... ][motik
Wie es sich für eine Kunsthochschule gehört -mit dem schönsten Flyer des ersten Halbjahres '96 (Artwork by Isabella Venis)- lud am 5. Juli die Merzakademie zum Tanz. Die im Rahmen eines Projekts organisierte Party im Stuttgarter Westen hielt, was sie versprach: eher schlichte aber geniale Deko durch James Bond-Dias und gemütliche Sofas; Easy Listening-Raum, in dem zeitweise eine extrem eigenartige, aber genauso coole Schremmelrockband in gewagtem Outfit organisierten Krach zum Besten gab; der Hauptfloor, in dem landeshauptstadtunüblich harter, progressiver Techno (nicht "progressive") zu hören war und last but absolutely not least ein Kraftwerkzimmer, wo ausschließlich Kraftwerkplatten zu Kraftwerkdias und dem Kultfilm "Metropolis" gespielt wurden. Für so viel Mühe gibt es das Prädikat "besonders wertvoll"... und nicht vergessen: don't take away the music... ][motik
Augen auf heißt in nächster Zeit die Devise für Klangstabilfreunde. Mit "Sieg der Monochronisten" auf Goran Besovs Label Outback und "Böhm, Gott der Elektrik" auf ihrem eigenen Label Megaherz erscheinen noch vor Ende diesen Jahres zwei weitere Veröffentlichungen des aufstrebenden Reutlinger Produzentenduos. Letztere befindet sich schon jetzt in meinen Alltime-top10, denn was die beiden damit vorlegen werden, ist schlicht ein Meisterwerk! ][motik
Die erste Tennismannschaft des TC Dettenhausen verpasste durch ein unglückliches 4:5 im entscheidenden Spiel gegen den TC Rottenburg den Wiederaufstieg in die Bezirksliga... ][motik
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