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Standortbestimmung: DrumnBass. Eine Musikform, die noch nie versucht hatte, gefällig oder massentauglich zu sein. Zumindest nicht von der Basis ausgehend. Kulturell ist die eigene Identität geschaffen. Und diese besteht in erster Linie nicht nur aus DJs und Produzenten. MCs are an important aspect of Drum & Bass culture, but theyre often misunderstood. (Auszug aus Knowledge Magazin, Interview mit MC Conrad) Dieser Satz umschreibt zielsicher, um was es auf den nächsten Seiten gehen soll: Der MC als wichtiger Bestandteil der DrumnBass-Kultur. Aber auch der MC als möglicher Stein des Anstoßes auf einer DrumnBass-Party. Es handelt sich hierbei um ein riesiges Thema, mit dem man locker eine Doktorarbeit bestreiten und damit den Rahmen unseres Magazins sprengen könnte. Im Zuge dessen wird auch um rege Teilnahme an unserem Online-Forum (www.ouk.de) gebeten, denn hier spielen Raum und Zeit keine Rolle, sondern lediglich eure Meinung!
Zunächst ist Begriffsklärung angesagt: Viele Leute denken MC ist Move the Crowd... Santana. Microphon Composer wäre eine weitere mögliche Variante, Master of Ceremony ist der richtige Terminus. Der geschichtliche Hintergrund spielt eine wichtige Rolle, zumal der Begriff nicht erst seit der DrumnBass-Kultur Bestand hat. Eine kleine, wenn auch zwangsläufig mit Lücken behaftete Zeitreise von und mit hve:
HISTORICAL ASPECTS
Rhythmischer Sprechgesang läßt sich schon in den Spirituals des 19. Jahrhunderts nachweisen und erlangte im Bebop unter der Bezeichnung scat als jazzstilistische Reihung einzelner Silben ohne einen bestimmten Wortinhalt erste nachhaltige Bedeutung. Auch in der Gesangstechnik des Talking Blues kommt dem Rhythmus der Stimme mehr Bedeutung zu als ihrer Melodie. Der RocknRoll wußte dieses Stilmittel ebenso bereits frühzeitig erfolgreich einzusetzen. Bekanntestes Beispiel: A-wopbop-a-loobop-a-lop-bam-boom in Little Richards Song Tutti Frutti.
In ritualisierten Auseinandersetzungen zwischen Instrumentalisten und Vokalisten wurden bereits in den 30ern selbstgereimte Spottgedichte, die sogenannten Toasts, skandiert oder aber, und das ist eine Vorform späterer MC-Funktionen, von Conférenciers und Zeremonienmeistern dazu benutzt, die auftretenden Künstler (etwa in Cab Calloways Cotton Club) preisend anzukündigen.
Die moderneren Roots gehen zurück auf jamaikanische Soundsystems, die in den 50er Jahren als primitive, oftmals konkurrierende Mobil-Discos durch die Städte tourten. In Ermangelung guter einheimischer R&B-Bands besorgte man sich stattdessen aus den amerikanischen Südstaaten die entsprechenden Platten, die von den DJs nicht nur aufgelegt, sondern auch brüllend und schreiend begleitet wurden. Später reimten die DJs live in einem von schwarzen US-Radio-DJs abgeleiteten Stil zum rudie blues, den von jamaikanischen Bands eingespielten, rohen und meist instrumentalen Versionen beliebter R&B-Nummern. In der folgenden Entwicklung wurde daraus nacheinander Ska, Rock Steady und Reggae, alles jedoch aus den Wurzeln der Soundsystems, weshalb der DJ zunächst Soundsystem Operator hieß, ab Mitte der 80er auch Selector. Da der DJ in Jamaika ja auch schrie, sang und toastete, wird der Rapper(laut Grandmaster Flash eine von der Industrie erfundene Bezeichnung für den MC) im Dancehall-Raggamuffin auch heute noch DJ genannt.
Ebenfalls aus Jamaika kommt der amtlich als erster Hip-Hop-DJ geltende Kool DJ Herc. Zu seinen aus Mix-Experimenten mit spärlich instrumentierten Rhythmus-passagen ausgewählter Reggae-, Funk- und Latinostücke erfundenen Breakbeats, rappten er und seine Mitstreiter zur Lobpreisung der Aktivisten und des Sounds. Sein Bewunderer Grandmaster Flash entwickelte dann an den Plattentellern eine derartige Virtuosität, daß er seine Vocalparts an einen MC abgab, damit ihm die begeisterte Menge nicht ständig auf die Finger sah und darüber das Tanzen und den Party-Spaß vergaß. Letzteren zu garantieren wurde deshalb im Hip Hop mehr und mehr zur Hauptaufgabe des Master of Ceremony, während der DJ als Master of Records hochangesehener Archivar seltener und ungewöhnlicher Sounds war.
Aus diesen und anderen Dancefloor-Subkulturen schälte sich schließlich, zunächst noch unter dem gemeinsamen House-Dach, Ende 80er, Anfang 90er der Vorläufer von DrumnBass heraus, eine Stilart, die vor allem von der technischen Errungenschaft des Samplers profitierte, der es ermöglichte, aus dem unerschöpflichen Sound-Reservoir der Musikgeschichte beliebig zu zitieren und diese Extrakte mit den Drumcomputer-Grundbeats am Mischpult zu synchronisieren. So wie in den frühen Tagen des Bronx-Hip-Hops wirbelten nun Jungle-DJs aus London und Bristol an den Plattentellern. Auch hier gesellten sich bald MCs dazu, um sowohl die Beat-Pausen zu füllen als auch die Stimmung im Publikum weiter anzuheizen.
Circa 1992 kristallisierten sich zwei verschiedene Richtungen in der bald DrumnBass genannten Musik heraus. Die eine entschärfte die harten percussiven Rhythmusfundamente mit jazzigen, sphärischen und esoterischen Klängen, die andere betonte mit aggressiven Hip-Hop-Zitaten und rüden Technosounds die wildere Seite des Ganzen. Letztere vor allem ist für die bis heute anwachsende Wichtigkeit der MCs verantwortlich. Wahrscheinlich liegt auch in dieser Verzweigung eine Ursache für stärker aufkommende Skepsis gegenüber MCs bei Anhängern vor allem der ruhigeren DrumnBass-Variante. ][ hve
Ich glaube DrumnBass-MCing ist etwas UK-typisches, denn alle MCs enstammen so etwas wie Soundsystems, einer bestimmten Art von Vibe. Vielleicht kommen nicht alle vom Hip-Hop-Vibe, aber ein DrumnBass-MC ist etwas Spezielles, etwas, was aus unserer Musik hervorgegangen und nicht mit anderem vergleichbar ist. Deshalb ist es für andere Länder schwer, genau zu verstehen, was von einem DrumnBass-MC verlangt wird. Am Anfang gab es viele verschiedene Stile, wir hatten einen sehr überdrehten Ragga-Einfluß, auf den sich alle Länder berufen, was vielleicht nicht die beste Art war zu zeigen was einen MC ausmacht. Nicht daß es unbedingt falsch wäre, aber es ist eine bestimmte Herangehensweise nötig. DJ Storm
Bleed (dt. DrumnBass-Urgestein/Redakteur de:bug-Magazin) zur Situation des MC-Themas in den einschlägigen Szene-Mags - Was glaubst du warum das Thema MCs in den Medien für elektronische, zeitgenössische Musik nicht bzw. so gut wie gar nicht behandelt wird?
Vermutlich weil im großen Pool elektronischer Musik nur der winzigste Teil überhaupt einen MC hat und den oft nur als Vorbild. Vermutlich verwechseln aber auch einige den MC mit so einer Art Animationsdame. Diese wiederum sind presse-mäßig auch nicht so unterwegs...
Zu einer guten DrumnBass-Party gehört ein guter MC trifft die Meinung des Autors dieser Zusammenstellung. Was jedoch eine gute DrumnBass-Party ist, ist ebenso Geschmacksfrage und Ansichtsache wie was ein guter MC ist. Mit vorliegendem Special wollen wir uns einer Lösung nähern.
Bei kritischer Beleuchtung dieses sensiblen Themas spielt auch die Unterscheidung der Konsumenten eine wichtige Rolle: Auf der einen Seite der klassische DrumnBass-Anhänger, der in der Regel auf MCs schwört, weil sie zur Kultur dazu gehören. Auf der anderen Seite den allgemein an Musik Interessierten, der gerne eine DrumnBass-Party besucht, den MC dort aber auch als störend empfinden kann. Die Darstellung einer solchen kritischen Position ist am Ende dieses Specials zu finden. Dabei wurde in kauf genommen, daß durch ihren Umfang eine eventuell falsch wirkende Gewichtung entstanden ist.
Das Hauptaugenmerk widmen wir nicht inhaltlichen und lyrischen Messages, die die MCs teilweise transportieren wollen. Anders gesagt: Wir betrachten die Stimme als weiteres Instrument und beschränken uns grob gesagt auf Stil, Aufgaben und Notwendigkeit von MCs. Die Auswahl der in diesem Artikel miteinbezogenen MCs ist lediglich repräsentativ für Deutschland, wobei ein Anspruch auf Vollständigkeit ausgeschloßen werden muß. UK-MC Conrad wurde aufgrund größerer Stilvielfalt hinzugezogen.

Talkin' Headz
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1 Soultrain // Millenium Beatz Foundation, U3R, Form Rec. // München, Hamburg
Ich sehe mich in mehreren Styles zu Hause, ein bißchen Freestyle-HipHop-Rhyming kommt bei mir hin und wieder vor, dann Ragga-Licks und ich bin aber auch ein Host, der sich nur auf die Musik und die Leute bezieht.
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2 Glacius & Ronin // Precision, Phoneheads // Hanau
Während bei Ronin mehr der Soul und der Flow im Vordergrund ist und er sich in der Musik bewegt, steht Glacius mehr über der Musik und ist viel am chatten, freestylen und definiert sich über seine typische MC-Stimme.
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3 Killa Bee // Pathfinder, Bassface Sascha // Mannheim
Da ich in der Rave-City Mannheim aufgewachsen bin und immer mit harten Kalibern zu kämpfen hatte, habe ich natürlich versucht mitzuhalten. In letzter Zeit habe ich mich aber zu einem MC gewandelt, der eher abwartet, smoother geworden ist und die Musik sprechen läßt. Music first!
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4 Wuzi Khan // 12 Dingos, Yum Yum Crew, Gyration // Berlin
Ich fühle mich eher als Sänger. Ich versuche ganz unterschiedliche Sachen zu machen. Manchmal lasse ich drei MCs miteinander quatschen, in drei verschiedenen Stimmen. Grundsätzlich MCe ich in englisch und deutsch.
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5 Double J. // Santorin // Tübingen
Ich bin sehr experimentierfreudig. Meine Einflüsse ziehen sich durch die ganze Bandbreite eines gutsortierten Plattenladens.
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6 Conrad // Good Looking // London
Ich sehe mich als Rapper, der seine Stimme so benutzt, daß sie mit den Harmonien der Musik ineinandergreift, genau so wie das ein Jazz-Sänger machen würde, der viel reimt und in meinen Augen auch die wahre Form des MCing repräsentiert, den Master of Ceremony.
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7 Santana // Hard:Edged, Shake Up, Gyration // Berlin
Man muß ganz einfach auf die Leute reinkommen, egal ob es 30 oder 2000 sind, wobei ich persönlich 2000 einfach nicht tick.
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8 White MC // Hard:Edged // Berlin
Lyricist. Ich will nicht, daß die Leute schreien, weil ich sage: Make some noise! sondern ich will, daß die Leute schreien, weil sie denken Phat, was geht hier gerade ab!
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FORMEN, STILE & TYPEN
Where do you start, theres Story tellers, Battle rappers and rhymers, Poets, Scat men/women, Vocalist/Singers, Dancehall toasters and sometimes just plain and simple Hype word chanters. The roots and backgrounds can come from training, culture, self taught ability, knowledge past down through the years or just pure originality. Conrad
Gäbe es ein MC-Spiel auf der Playstation, hätte MC Det bei Stimme und Die Menge Rocken seine Skill-Balken auf Anschlag. Conrad würde bei Texte oder Conciousness das Rennen machen. Navigator hätte in Sachen Melodie und Flow die Nase vorne. Skibadee wäre vermutlich die Nummer Eins in Speed, Menge und Ausdauer. Double J.
Im MC-Business kristallisieren sich zwei Ebenen heraus, die sich teilweise wiederum überlagern. Die eine ist der zugrundeliegende Stil, wobei grob drei Richtungen fest zu machen sind: Ragga, HipHop und der soulful singende MC.
Die zweite Ebene betrifft das Auftreten des MCs. Man unterscheidet hierbei zwischen dem Lyricist und dem Entertainer. Jeder MC muß sich dabei die Frage stellen: Was soll im Vordergrund stehen? Will ich eine inhaltliche Message rüberbringen oder lieber den Party-Hyper-MC mimen? Oder ist wie so oft die Mischung aus beidem der Weisheit letzter Schluß?
Viele MCs switchen zwischen den verschiedenen Styles. Dann gibt es MCs, die nur hosten, die klar ansagen was auf der Tanzfläche abgeht, die nur kommunizieren und auf die Leute eingehen. Soultrain
Es gibt MCs, die eigentlich nur Marktschreien, nichts sagen und nicht flowen und trotzdem aufgrund ihrer Präsenz die Party rocken. Im Großen und Ganzen versucht jeder MC sich aus allen Styles seinen eigenen zusammen zu suchen, jeweils mit einer bestimmten Gewichtung. Ronin & Glacius
Die MCs des DrumnBass-Mainstream bedienen sich gerne großkalibriger Schnellfeuerwaffen mit Durchladefunktion, immer achtern und draufhalten. Zielsichere Scharfschützen wie MC GQ sind eher die Ausnahme. Double J.
Das weibliche Geschlecht hat sich dabei in diesem Bereich noch so gut wie gar nicht blicken lassen. Eine Ausnahme stellt der bekannteste weibliche MC Chicaboo dar, oder muß man an dieser Stelle besser von MCine sprechen? Einzigartig war der Ausflug des Londoner Scat-Jazz MCs und Sängers Cleveland Watkiss, dem die Luft bei Metalheadz dann doch irgendwann zu dick wurde. Und was dem Deutsch-HipHop die Fantastischen Vier waren, ist dem DrumnBass hierzulande DMC Quincy gewesen. Gewesen wohlgemerkt, denn er ist vor einiger Zeit ganz von der Bildfläche verschwunden. Schade, seine deutschen Lyrics waren unverkennbar.
Das größte Problem stellt wohl der deutsche Wortschatz dar, der höchstens in umständlichen Umschreibungen an viele der sehr treffenden Formulierungen der englischen Sprache heranreicht. Ansonsten muß die Muttersprache das Ziel sein, wenn man seine Aufgabe als DrumnBass-MC in Deutschland bestmöglich erfüllen will. Double J.
An alle upcomin MCs: Laßt euch Zeit und entwickelt euren eigenen Style. Laßt euch nicht zu sehr von England manipulieren und verblenden, weil die auch viel Mist vorgemacht haben. Viele MCs haben eine schlechte englische Grammatik. Das gibt den Deutschen oft den schlechten Ruf, daß sie keine tighten MCs haben. Killa Bee
Andere Gepflogenheiten wie Effektgeräte sind ebenso selten wie MCs mit deutschen Lyrics. Im Vordergrund steht ein grundsolides technisches Equipment. Wie der DJ seinen Kopfhörer mitbringt, sollte der MC sein Mic mitbringen. Das ist nicht immer üblich. Die drahtlose Variante ist das Sahnehäubchen. Viel wichtiger, sowohl für den DJ als auch für den MC, sind getrennte Monitorwege für beide. Der Bezug vom DJ zum MC spielt eine wichtige Rolle. Das optimale Gleichgewicht muß geschaffen werden.
Das Problem ist hier in Deutschland, daß seit fünf Jahren das Augenmerk erstmal auf DJs und Produzenten gerichtet wurde und MCs von vorne herein weggedisst wurden - teilweise bewußt, teilweise unbewußt. Santana
Fakt ist, beide Seiten (DJ - MC) nehmen sich gerne zu ernst. Abhilfe schafft nur Absprache, Teamwork und Professionalität. Das Ziel ist klar die Synthese aus beiden Teilen. Alle DJs sind maßgeblich an der Entwicklung der DrumnBass-MC-Kultur beteiligt. Sie stellen die Platten zur Verfügung, die den MC inspirieren, sowie den Freiraum, der für Experimente benötigt wird. Das Publikum ist letztendlich meist empfänglicher als man denkt. Double J.
Wenn ich z.B. mit DJ Lee am Start bin, weiß ich oft nicht was kommt. Er hat immer irgendwelche neuen Tracks parat. Ich kenne meistens nur 10% davon, aber ich habe ein Gefühl dafür und bin schon oft mit ihm aufgetreten. So ist es oft ein persönliches Ding, daß man weiß was auf einen zukommt. Es gibt DJs, die spielen sehr MC-tauglich. Dann bin ich mir sicherer. White MC
AUFGABEN, RITUALE & GUTE MCs
The MCs Part:
Beim Hip-Hop ist der MC derjenige, der vorne steht, der das ganze Projekt vertreten muss. Deshalb muß er Entertainer sein. Bei DrumnBass ist es genau umgekehrt, da sind es der DJ und die Platten, die vorne stehen sollten. Wuzi Khan
Der MC assistiert dem DJ auf eine andere Art und Weise als beim HipHop. Primär ist die Aufgabe eines MCs, daß er mit den Leuten kommuniziert, daß er den Teil übernimmt, den der DJ nicht machen kann, weil der DJ mit seinen Platten beschäftigt ist. Zudem sollte er die Party hosten, d. h. DJs und neue Dubplates ansagen, sowie den wichtigen Leuten Shouts geben. Er muß die Menge anheizen und ein gewisses Partyfeeling vermitteln. Für mich ist ein guter MC einer bei dem die Musik an erster Stelle steht und nicht er selber. Der MC ist nur der lyrische Begleiter, mehr nicht. Man muß zudem die Musik kennen, um ans MIC gehen zu können. Soultrain
Man muß sensibel genug sein, um zu realisieren, daß man nicht zuviel labert und auf den DJ reinkommt. Ich bin jemand, der mit vielen unterschiedlichen DJs arbeitet und deswegen viel umdenken muß. Die Grundlagen eines guten MCs sind Stimme, Ausdruck, Lyrik und Sensibilität. Santana
Der MC ist für mich generell das Sprachrohr der Musik. Er leitet den Vibe des DJs an die Leute weiter und sorgt somit für einen homogenen Vibe. Ein guter MC ist für mich ein MC, der das Gefühl hat und der intuitiv weiß wann sage ich was und wann bin ich ruhig. Killa Bee
Man kann DrumnBass-Parties als Tanzritual verstehen. Der Master of Ceremony vermittelt dabei die Bräuche des Rituals, wie die Rewinds und nötigen Lobpreisungen des mächtigen Sounds des DJs. Zusätzlich wird er versuchen die Zuhörerschaft zu einer Massive zu vereinen und in ihrem Bewegungsdrang bestärken. Der MC bietet auch ein sehr wichtiges Live-Element. Er hat im größerem Maße als der DJ die Möglichkeit die momentane Situation zu reflektieren und das Publikum direkt anzusprechen. Double J.
Die Leute müssen das Gefühl haben, sie sind ein Teil davon. Grundsätzlich muß man eine gute Stimme haben. Man muß Selbstbewußtsein rüberbringen. Es gibt natürlich auch schlechte MCs, die Selbstbewußtsein rüberbringen. Man ist immer dann ein guter MC wenn die Leute vor einem stehen und einfach Spaß haben und rumbrüllen. Alles andere ist Geschmacksfrage. White MC
Die Rolle des MCs besteht darin neben dem DJ ein musikalisches und verbales Bild für die Zuhörer zu schaffen um die Stimmung und den Vibe der Musik und der Crowd zu erfassen, hervorzuheben und zu unterstreichen. Meiner Ansicht nach sollte ein guter MC Originalität, eine starke Bühnenpräsenz, die Fähigkeit zu Improvisieren haben und als wahrscheinlich wichtigster Punkt, wissen wann die Musik für sich selbst spricht. Conrad
Man sollte auf jeden Fall on point sein, nicht zuviel labern und an der richtigen Stelle Gas geben. Die richtige Stelle finden ist meist das Maß der Dinge. In der Pause liegt die Kunst. Skills und Rhymes sind hilfreich. Nicht alle sind gute Freestyler. Ronin & Glacius
The DJs Voice:
Ich glaube, ein guter MC bereichert ein DJ-Set und kann es vielleicht sogar auf eine andere Ebene bringen, aber ein schlechter MC kann ein DJ-Set zu einem schlimmeren Alptraum machen. Was macht einen guten MC aus? Die Liebe zur Musik, das Wissen um die Stellen, wo sein Einsatz zur Musik paßt, d.h. tatsächlich die Abfolge zu verstehen und ihr genauso leidenschaftlich wie der DJ zu folgen, sowie wirklich das Wesentliche von dem, was passiert zu begreifen. Und wenn die DJs Probleme haben, ist es eine weitere Rolle für den MC, da herauszuhelfen, die Leute zu beruhigen, die Techniker oder wen auch immer. Man sollte sich gegenseitig unterstützen. DJ Storm
GRENZEN, WETTBEWERB & NOTWENDIGKEIT
In meinen Augen und Ohren gibt es grundsätzlich keine Grenzen. Conrad
Eine sehr frei formulierte Aussage, die doch einiger Einschränkung bedarf. Es werden nunmal Tracks produziert, die schon Vocals beinhalten. Auch die zunehmende Tendenz in Richtung Wettbewerb und Battles auf manchen Parties ist fragwürdig. Ein DJ, der nicht auf dem Flyer steht, tanzt auch nicht beim auflegenden DJ an und frägt: Kann ich auch mal nen paar Platten spielen?
Das ist keine Competition wie bei HipHop. Man sollte als MC nicht die ganze Zeit texten. Das interessiert die Leute irgendwann nicht mehr. Soultrain
Bitte keine Open Mic Sessions. Viele Köche verderben den Brei. Ronin & Glacius
Mehr als zwei MCs am Mic ist sowieso Blödsinn. Zwei MCs am Mic bedeutet, daß die beiden die Sache beherrschen und sich selber kennen müssen. Man kann sich dann gegenseitig unterstützen. Am meisten halte ich davon wenn nur einer am Mic ist. Bei einem zweiten kann ich mich nicht mehr so verwirklichen, außer ich kenne den anderen und komme gut mit ihm aus. Die meisten, die MCing beherrschen, sind Perfektionisten und sind gut genug, daß sie denken: ich muß nichts an Mic oder sie denken: ich bin noch nicht gut genug muß lieber noch üben. Die nehmen das dann wirklich ernst. White MC
Sowohl die Musik als auch die Vocals können in ihrer eigenen Sphäre leben und dort sehr gut bestehen. Die Vereinigung von beidem hängt davon ab wieviel Respekt von beiden Seiten entgegengebracht wird. Ein Mangel an Respekt führt zum Overkill und Mißbrauch dieser Kunstformen. Wettbewerb sollte lediglich in einer kreativen Art und Weise stattfinden und nicht einfach nur des Wettbewerbs wegen. Conrad
Ich hasse MCs, die derbe in den Mix reinlabern und die ganze Zeit den Mix übertönen. Der MC sollte sich dem DJ anpassen und nicht umgekehrt. Killa Bee
Ich habe noch keinem MC einfach das Mikro abgedreht. Allerdings passiert es schon, daß ich ihm sage, er soll das Mikro mal für eine Weile hinlegen. DJ Storm
Um das ganze auf die Spitze zu treiben, kann man sich die Frage stellen: Warum überhaupt MCs auf DrumnBass-Parties? Ist die Notwendigkeit gegeben?
Speziell im europäischen Bereich hat DrumnBass die gleichen Verhaltensmuster aufgenommen wie auch HipHop und Dancehall. Eine DrumnBass-Party ohne MC hat nicht den wirklichen Effekt, den man erreichen kann. Es ist ein Gesamtkonzept von einem Live-Ding. Für mich hat ein MC immer dazu gehört. Die Einbindung von MCs auf einer DrumnBass-Party hat sich nicht von vornerein und nicht überall festgelegt. In Deutschland gibt es zudem nicht viele MCs. Ein DJ ohne MC finde ich genauso blödsinnig wie ein HipHop-DJ, der nur Instrumentals auflegt. Auf einer Party gehört einfach ein MC dazu. Das ist DrumnBass. White MC
Vocals machen die Musik immer rund. DrumnBass ist sowieso eine sehr monotone und beanspruchende Musik. Ich denke, daß DnB unbedingt MCs braucht. Soultrain
Könnte die Musik und der DJ nicht selbst für sich sprechen, wäre das ein Armutszeugnis. Man kann sich natürlich fragen: Wozu dann überhaupt MCs? Bei einer guten Zusammenstellung von DJ, MC und Publikum erübrigt sich diese Frage jedoch. Außerdem reden wir hier von DrumnBass-Kultur. Double J.
Ich glaube nicht, daß es unbedingt notwendig ist, obwohl es in der heutigen Szene doch etwas seltsam wäre ohne MC. Der DJ müßte die Crowd lenken und den Fluß und den Vibe ohne Hilfe der Worte aufrecht erhalten können. Das wäre wie eine Party ohne Lichtanlage oder Visuals oder ordentlicher Location. Conrad
Ich denke, ein MC gibt dem Ganzen eine etwas andere Richtung - und beides ist gleich gut. Wenn ein guter DJ - egal welche Musik er auflegt - sein Set gut zusammenstellt und sich den Leuten verständlich machen kann, dann macht er seinen Job und nimmt die Leute mit auf eine Reise. Aber mit einem MC kann der Aufstieg eine andere Beschleunigung bekommen. Es ist fast als ob du auf die Dinge hingewiesen wirst. Ohne einen MC hat es ein DJ etwas schwerer, den Leuten diesen Aufstieg nahezubringen. Letztendlich sind wir alle Menschen und wir sprechen alle, das ist unsere Form der Kommunikation, d. h. wenn ein MC spricht, verstehen wir. Es ist als ob er den Leuten die Richtung weist, ihnen zeigt, wann sie ihre Ohren aufmachen sollten. Ein DJ kann das auch alleine, aber mit einem MC ist das Gefühl etwas anders, etwas eindrücklicher. Das kommt natürlich auch auf die Qualität des DJs an. Bei mir ist das so: wenn ich mit einem MC auflege, mixe ich nicht soviele Tracks ineinander, um die Leute in Stimmung zu vesetzen. Ohne MC tue ich das etwas öfter, nur um die Party in Gang zu halten, denn ein MC kann uns zu diesem Grad der Ekstase bringen.
DJ Storm
MCs, PRODUCER & LOGICAL PROGRESSION
Zieht der Produzent im Studio bei der Gestaltung seines Tracks die Rolle des MCs auf der Party in Erwägung? Eine schwierige Frage. Kontroverse Antworten bietet uns die MC-Schar. Tendenz: Nein. Oft genannte Ausnahme blieb LTJ Bukem mit Conrad. Scheinbar entscheidend ist auch die DrumnBass-Richtung in die produziert wird.
Ich schätze die Produzenten produzieren in erster Linie für die DJs, so daß der DJ das gut mixen kann. Und das hilft dem MC natürlich auch, weil er dann mit den Breaks und Steigerungen arbeiten kann. Wuzi Khan
Bei manchen Tracks merkt man, daß sie so produziert sind, daß noch ein cooler lyrischer Aspekt reinpaßt. Aber alles hat sich verändert. Die Musik ist nicht mehr so MC-abhängig geworden wie sie damals einmal war. Killa Bee
Das liegt wohl auch an der Abneigung vieler Produzenten gegenüber MCs, nach dem Motto: Der Typ toastet mir meinen schönen Track zu. Ronin & Glacius
Viele minimale Tracks, in denen nicht so viel technoides Blitzgewitter ist, werden so minimal gemacht, daß der MC full-vocal-mäßig drübergehen kann. Soultrain
Es wurde schon öfters gemunkelt, daß Produzenten ihre Tracks mit Freiräumen für MCs gestalten. Das liegt eher daran, daß viele Produzenten den Aufwand scheuen, ihre Tracks in tagelanger statt stundenlanger Arbeit zu entwickeln. Dies mag wiederum ein guter Grund dafür sein, daß viele MCs den Hahn deutlich aufgedreht haben. Double J.
Das hängt von der Stimmung des Produzenten ab. Ich bin mir sicher, daß die meisten Tracks, über die ich MCe, nicht die Absicht haben mit Vocals gefüllt zu werden. But sometimes this is the magical key to true inspirational creativity. Conrad
Bereits 1996 veröffentlichte MC Det auf SOUR in Kooperation mit einigen Produzenten wie Shy FX oder Ed Solo sein und damit das erste DrumnBass-MC-Album Out Of Det. Ryme Tyme ging vier Jahre später einen anderen Weg. Er nahm das Zepter selbst in die Hand, wobei bei seinen Produktionen keine Vocals im Vordergrund stehen. Heutzutage scheint der MC eine immer wichtigere Rolle auf Tonträgern einzunehmen, wie z. B. auch MC Dynamite im Reprazent-Projekt. Die alten Mickey Mouse-Samples haben größtenteils ausgedient. Der Vocal-Sample-Wahn einstiger Tage wird durch reale Stimmen abgelöst. MC Conrad ist ein weiterer im Bunde. Er zeigt sich verantwortlich für Logical Progression Level 4, das dieser Tage erscheint (s. a. Rezension hinten im Heft):
Logical Progression Level 4 ist zunächst die Vorstellung einer Idee von mir, die auf frühere Good Looking Releases und Platten mit gleicher Stimmung zurückreicht. Dort nahm ich gewaltige Hintergründe in digitaler Form wahr, die Platz schafften für Live-Instrumentationen mit Musikern. Eine Fusion aus Live- und Elektronik-Musik, die wesentlich organischer war, als alles bisher dagewesene. Als ich das Album schrieb, zog ich zudem all die vielen Stile und Sounds heran, die ich auf Good Looking über die Jahre hinweg hörte. Es wird die letzte Logical Progression sein und ich habe versucht mit essentiellen Momenten in der DrumnBass-Geschichte von Good Looking die Fahrt zu beenden. Nicht zuletzt wollte ich natürlich meine vokalen Bestrebungen als MC bzw. Sänger voranbringen. All das ist definitiv eine Herausforderung, aber ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden.
MCing heißt in Einklang mit dem DJ zu arbeiten. Deshalb fände ich es auch gut, wenn unsere MCs auf unseren DrumnBass-Tracks öfter zu hören wären. Warum samplen wir irgendwelche HipHop-Typen aus Amerika - wir haben doch unsere eigenen MCs. Aber auch die MCs müssen mehr dafür tun, daß das passiert. Nur rumsitzen und alles auf den DJ schieben, reicht da nicht - denn DrumnBass ist letztendlich ohne MCs entstanden (was aus unserer Sicht nicht klar belegt ist - Anm. d. Red.). Also: Dankt eurem Glücksstern, daß ihr überhaupt da seid, wo ihr heute seid, ihr jungen MCs. Und kriegt euren Hintern hoch und tut was. Es gibt zuviel Gejammere und zuwenig Taten. Wir sollten alle etwas enger zusammenrücken. DJ Storm
BOOKINGS
Die Popularität von MCs spiegelt sich in den Bookings wieder. Egal ob kleinere oder größere DJ-Bookings - oft wird der Local-MC hinzugezogen, der sich für einen Unkostenbeitrag den Leib aus der Kehle MCen darf. Woran das liegt, erklärt Mark Bauer von ESP Bookings, London:
MCs sind für viele Veranstalter leider zunächst ein Kostenfaktor. Am liebsten hätten die Veranstalter immer einen MC dabei, solange sie sich den aussuchen könnten. Ein MC gilt aber als ein Extra, ein Bonus. Die Veranstalter wollen für ihn nicht so viel zahlen wie für einen DJ. Bei Buchung eines MCs kommen zudem noch ein zweiter Flug, ein weiteres Hotelzimmer und die ganzen Extrakosten hinzu.
Das trifft laut Mark Bauer weltweit zu. In Deutschland sind zumindest von Region zu Region Unterscheidungen zu treffen:
In Mannheim z. B. sind MCs superwichtig. Die Erfahrung ist, daß MCs die richtig Gas geben, wie Skibadee oder Navigator, mit dazu gehören müssen. Hingegen werden z. B. in Berlin MCs gebucht, die erstens nicht so teuer sind, weil es sich mehr um Clubs handelt, und zweitens welche, die sich eher zurückhalten, weil die Leute MCs dort nicht so gewöhnt sind.
Die Frage stellt sich, ob der MC den Bonus-Status des Veranstalters nachvollziehen kann oder will. Ist das den MCs überhaupt bewußt? Wie sieht im Bezug darauf die Gagenentwicklung von MCs aus?
Zumindest die englischen MCs wollen sich mit den DJs auf einer Ebene bewegen. Teilweise finden sie es fast schon unfair, daß DJ XY das dreifache bekommt von MC XY. Das Problem ist, daß in manchen Gegenden bzw. bei größeren Partys die Leute bereit sind, für einen bekannten MC eine Mördergage zu zahlen. Die MCs denken daraufhin, daß sie das woanders auch verlangen können. Die Gagen sind ziemlich in die Höhe geschnellt. Ein Top-MC verdient zur Zeit etwa ein Drittel von einem Top-DJ. Es gibt fast kein MC, der richtig billig ist. Ich könnte MCs nennen, die das gleiche Geld bekommen wie ein DJ Bailey. Das Problem ist, daß der MC keine zusätzlichen Leute zieht. Er rundet zwar die Party ab und die Leute sagen: Cool, da ist noch ein MC. Der Veranstalter hingegen würde lieber noch einen zweiten DJ hinzu nehmen.
Wie sieht die Zukunft vom MC-Bookings aus?
Aus meiner Erfahrung heraus glaube ich, daß MCs eher weniger gebucht werden außer in den Hochburgen. Konkretes Beispiel: Doc Scott ist lange Zeit nur mit MC Justyic unterwegs gewesen, der ein guter MC ist. Finanziell ist das aber auf eine Höhe gekommen, daß die beiden nur noch auf Raves gebucht worden sind, wobei Doc Scott eher auf Clubs steht. Seit ihm das bewußt ist, legt er wieder ohne MC Justiyc - viel öfter in Deutschalnd auf, zudem auf den Parties auf denen er gerne auflegen will.
Santanas interessante Alternative:
Es gibt mittlerweile eine Hand voll Jungs in Deutschland, die sich MCs des DrumnBass nennen dürfen. Wir schieben uns die ganzen Gigs hin und her. Gigs heißt für uns DJs, die deep sind und das sollte ein Zeichen sein für die DJs. Nur glaube ich, daß es wieder fünf Jahre dauern wird. Es muß aber weitergehen. Der Respekt muß da sein!
][ compiled, written & produced by lightwood ... thanks to Mark Bauer, Jürgen Eberhardt, Frank Kühner, Eric Mandel, André Richter
NEUE MCS BRAUCHT DAS LAND!!!
Beitrag von ruben (151.189.138.95) am March 05, 2001 um 19:20:40:
hi zusammen,
ich möchte hier mal einen aufruf an alle veranstalter starten! die dj bookings haben sich ja schon verbessert (es kommen nicht mehr immer nur die selben, obwohl man auch auf diesem gebiet noch mehr neue gesichter booken könnte), aber mir geht es hier mal um die mcs!!! bookt doch auch mal ein paar andere mcs!!! ich meine skibadee ist fett, aber wie wärs mal mit: gq, krazy b, det, fun, ic3, stevie a, dynamite, phantom, remedee (oder wie man den schreibt?), shabba d(der kommt viel, viel, viel zu wenig!!!). das sind allesamt mcs die wirklich rocken, aber teilweise noch nie in deutschland waren!!!
und das ist wirklich schade!!!
und auch bei den deutschen mcs sollte man mal nach neuen talenten suchen!!!
es gibt soviele fette deutsche mcs, die keiner kennnt und die man immer nur mal kurz auf newcommerfloors sieht! dabei rocken die teilweise mehr als manch ein engländer!!!
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(Auszug aus dem Future-music.net-Forum)
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