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German DrumnBass Worldwide Expansion Mode. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Drum'n'Bass made in Germany genießt zunehmend den internationalen Ruf. So darf man gespannt Ende diesen Jahres ein Release von Alley Cat und Native Minds a.k.a. DJ Rio (Stuttgart) und Daniel Savine (Ludwigsburg) auf Reinforced erwarten. ### X-Plorer & Dee Pulse (Hard:edged/Shake-Up) kümmern sich momentan um ein Release auf Renegade Hardware ### Misanthrop (Heilbronn) wird sich auf dem dritten Release des neuen UK-Labels Replicant Audio mit De_troid' und Eis' verewigen. http://www.replicantaudio.co.uk ### Mp3.com-Artist Paniq aus Frankfurt am Main startet endlich mit seinem ersten Vinyl-Release durch. Art Of Fighting' nutzt die Gunst der schwarzen Rille auf dem Ami-Imprint Killahertz. http://www.killahertz.com ### Last but not least zwei Compilations canadischem Ursprungs. Einmal dürfen die fabulösen NME Click-Boys aus Ulm die nächste Metro Breaks Mix-CD mischen. http://www.metrobreaks.com ### ESB, bekannt durch seine Internetaktivitäten und immer auf der Suche nach innovativem, deepem Stuff abseits des nordamerikanischen Drum'n'Bass-Getrashes, stellt die erste Urbnet Compilation zusammen. Mit im Boot sind u. a. Precision, Hard:Edged und Santorin. http://www.urbnet.com/Rewind ][ lightwood
German DrumnBass Reload Action . .
The Green Man von Basswerk aus Köln hat eigentlich soviele Tracks am Start, daß er getrost ohne jeglichen Qualitätsverlust zwei Alben damit vollpacken könnte. Und warum auf dem eigenen Label veröffentlichen, wenn einem bei Combination die administrative Arbeit abgenommen wird? Erste Teaser sind bereits in Umlauf. ### Wenn in Zukunft anstelle von A- und B-Seiten von K- und G-Seiten die Rede ist, kann es sich nur um Krush Grooves handeln. Nach über einjähriger Abstinenz fungieren die Precision-Crew (kürzlich von Hanau nach FFM umgezogen...) als A&R, der Rest wird wie gewohnt von Groove Attack abgewickelt. Keine festgelegte Stilrichtung und Split-Maxis sind Programm. ### Auch sonst gedeiht alles prächtig. Neue Labels wie Dead Metropolis (Chemnitz) und Syncopix (Hamburg) erblicken das Licht der Welt und neben weiteren aktuellen VÖs, die ihr weiter hinten im Heft (Gespaltene Töne) findet, stehen demnächst an: Headquarter 002, Precision 021, Hard:Edged 09 & 10, X-Plorer & Dee Pulse-Album auf Shake-Up/Hard:Edged, Basswerk 013, Santorin Limited 002. ][ lightwood
Q-Tip wechselt die Seiten . . . . . . . . . . . . .
Laut verlässlichen Quellen wurde die ehemals bessere Hälfte von A Tribe Called Quest zum wiederholten Male beim Kauf von Houseplatten und Besuchen von einschlägigen Tanzveranstaltungen gesichtet. Angeblich trage er sich mit dem Gedanken ernsthaft ins Schallplattenunterhalter-Geschäft einzusteigen und seiner ersten Liebe die kalte Schulter zu zeigen. Mit der momentanen Bling Bling is King-Mentalität der HipHop-Szene könne er nichts mehr anfangen. ][ janson
Was für eine Party . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
...Party? Event? Unglaublich! Zum zehnten Mal im Tübinger Depot gab Madame Storm dieses Mal ihre Top Hundred aus den letzten fünf Jahren preis. Wer nicht da gewesen ist, der wird wohl kaum meinen Enthusiasmus verstehen. Aber es war einfach der Hammer.
Einfach?- ein bedeutungsloses Wort, wenn man sich vor Augen führen kann wie alles gebrodelt hat: Die Tanzfläche, auf welcher niemand still stehen konnte, das drumherum stehende Publikum, welches ebenfalls nicht die Glieder ihren herkömmlichen Trinkgewohnheiten entsprechend zügelte; Ein Highlight aus der Drum`n`Bass-Szene. Wobei gerade verwendeter Begriff nur aus meinem Unvermögen richtige Worte zu finden entspringt. Unbeschreiblich! Top hundred?- Warum mußte das ganze ein Ende haben? Top Tausend! Das wäre es gewesen. Und morgen immer noch am Tanzen, am Genießen und am Freude an Klängen empfinden. Einfach diese bezaubernden Vibes fühlen. Retro ist wohl hier wirklich fehl am Platz, obwohl so manches Stück schon in der Vergangenheit seinen Platz fand. Zeitlosigkeit....
Freude an der Retrospektive nannte es mal Max Gold in der Titanic, und dieser Begriff trifft wohl den Nagel auf den Kopf. Ja, so kommt der Hammer wieder ins Spiel. Und spielerisch hatte DJ Storm alle Anwesenden verzaubert. Entführt in eine Welt die abwechslungsreicher fast nicht sein könnte. Wer kann einen bei der Hand nehmen und tiefer in diesen facettenreichen Organismus führen? Um auch so die Lebendigkeit mit in den Text zu integrieren. Und wahrlich das Gefühl, das alles aufblühte, ist zutreffend. THIS Music is the Drug for me. ][ g
Things that make the world go round . . .
Vor ein paar Monaten war es bereits in einschlägigen Online-Foren zu lesen, jetzt berichtet auch das Jazz Thing davon: Gilles Peterson soll Talkin Loud verlassen haben. Warum, kann keiner so genau sagen. Mal scheint es, als ob er einem eigenen Label und eigenen Produktionen nachgeht, mal heißt es, Universal hätte darauf gedrängt, daß Gilles Talkin Loud verläßt. Wir werden sehen ...
Definitiv gefeuert wurde jedoch Carl Craig und zwar in seiner Funktion als Verantwortlicher des Detroit Electronic Music Festival (DEMF). Die ausführende Firma Pop Culture Media (PCM), die nach dem riesigen Erfolg im letzten Jahr das Festival sofort an Ford und mehrere Bierbrauereien verkauft hat (das Festival nennt sich jetzt Ford Focus Detroit Electronic Music Festival und die einzelnen Bühnen wurden nach den jeweiligen Biermarken benannt), beschuldigte Craig, nicht rechtzeitig alle Verträge der insgesamt 87 auftretenden Künstlern eingereicht zu haben. Eine sehr fadenscheinige Aussage, wenn man bedenkt, daß schon seit längerem Differenzen zwischen PCM-Chefin Carol Marvin und Carl Craig bekannt sind und man den Tathergang mal ein wenig genauer betrachtet. Nicht nur wollte Marvin den Drängen ihrer Sponsoren nachgeben und Acts wie Moby und Paul Oakenfold buchen, auch Carl Craigs Ansehen und Reputation in weiten Kreisen der Musikszene, durch den Erfolg des Festivals noch bestärkt, schien einigen Personen in Detroit zuwider zu sein. Derrick May, der inoffiziell bereits als Craigs Nachfolger nominiert wurde, gerät immer mehr in den Verdacht, hinterlistig agiert zu haben, um das Festival selbst in die Hand nehmen zu können. Alan Oldham aka DJ T-1000 wundert sich darüber gar nicht: I think this whole thing is funny. After everybody was all hippiefied and peace-and-loved out after the last festival, the true face of Detroit bullshit rears its ugly head for all to see. For suburban onlookers, this is news. For someone who has been in the city their whole life and part of Techno from the start, its business as usual. The only question is not how something like this can happen in Detroit, the question is why it took so long. I am not shocked one bit about Derricks going for Carls job behind his back. His best friend. Ha! Its typical Detroit in action. I am laughing my ass off.
Nicht nur gefeuert, sondern tot ist Douglas Adams, Autor des Kultbuches Per Anhalter durch die Galaxie und dessen Fortsetzungen. Entflohen ist er dem Leben durch einen Herzanfall, den er möglicherweise beim Grübeln über die Zahl 42 erlitt. Vielleicht hatte er aber auch einfach genug von den Mannen bei Disney, die gerade dabei sind, sein Werk zu verfilmen. Lassen wir also nocheinmal Desaster-Area aufspielen und stoßen wir ein letztes Mal mit einem dreifachen Pangalaktischen-Donnergurgler auf unseren Helden an ...
Bei Bag of Goodies im Tübinger Jazzkeller widmet man sich in den Sommermonaten noch mehr der Musik als sonst: zwischen 21.30 und 22:30 Uhr wird zukünftig jede Woche ein aktuelles Album vorgestellt, daß man bei einem kühlen Bier in kühler Kelleratmosphäre genießen kann, bevor man sich anschließend der üblichen Tanzekstase hingeben darf. Am 09.07. findet dann im selben Keller bei gleichnamiger Veranstaltung unsere Geburtstagsparty anläßlich unseres 5. Jubiläums statt. Auflegen werden Teile der Redaktion, Gäste sind herzlich willkommen... ][ mb
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