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Retrospektive. Einzigartigkeit. Visionen. Drei Begriffe, die manchmal näher liegen, als man denkt und über die man zur Zeit viel schreiben und sagen könnte. Das Besondere dieser Ausgabe besteht darin, daß wir zum ersten mal jemanden zu Wort kommen lassen, den wir in einer früheren Ausgabe bereits interviewt hatten. Etwas, was andere Magazine mittlerweile in jeder dritten Ausgabe tun, von Motiven geleitet, die es einzig auf den Massenmarkt und den schnellen Rubel abgesehen haben. Daß diese Zeiten, in denen man mit einer möglichst hohen Auflage und einer breit gestreuten Leserschaft zum Erfolg gelangte, vorüber sind, ist eine unserer Visionen. Keine langweiligen Mobilfunk-Anzeigen mehr und keine heuchlerischen Leserumfragen - und nie wieder sinnlose AOL-CDs in der Post. Die Zeiten, in denen Leser (und Hörer) mit Müll zugeschaufelt werden, den sie nie lesen (und hören) wollten, neigen dem Ende zu ... auch deshalb, weil Mensch wieder seine eigene Stimme entdeckt hat. Und nein, wir sehen uns ganz gewiß nicht als diese Stimme an, höchsten als einen kleinen Teil im Diskurs, der sie zu beeinflussen mag ... ][ die red.
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